Bei intensiven Einreisekontrollen am Donnerstagnachmittag gingen der Bundespolizei Waidhaus gleich drei gesuchte Straftäter ins Netz. Insgesamt mussten die Beamten Justizschulden in vierstelliger Höhe vollstrecken, um Haftstrafen abzuwenden.
4.500 Euro bar auf die Hand: 33-Jähriger wendet Gefängnis ab
Am Donnerstagnachmittag (26.02.2026) stoppten die Fahnder einen 33-jährigen Rumänen bei der Einreise aus Tschechien. Ein Blick in das Fahndungsregister offenbarte gleich zwei dicke Konten bei der Justiz:
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Haftbefehl 1: Das Amtsgericht Coburg suchte ihn wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis (700 Euro Strafe).
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Haftbefehl 2: Das Amtsgericht Schweinfurt verurteilte ihn wegen Bedrohung zu stattlichen 3.800 Euro.
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Ergebnis: Da der Mann angab, Freunde in Deutschland besuchen zu wollen, kratzte er die Gesamtsumme von 4.500 Euro noch vor Ort zusammen. Er bezahlte bar und durfte die Dienststelle als freier Mann verlassen.

Weitere Fahndungstreffer: Trunkenheit und Diebstahl
Zwei weitere Landsleute des 33-Jährigen hatten ebenfalls noch offene Rechnungen mit der deutschen Justiz:
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Trunkenheitsfahrt: Ein 35-Jähriger wurde von der Staatsanwaltschaft Würzburg gesucht. Er beglich eine vier Jahre alte Strafe in Höhe von 500 Euro.
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Diebstahl: Ein 52-jähriger Rumäne hatte noch 600 Euro aus einem Urteil des Amtsgerichts Wetzlar offen. Zusätzlich interessierten sich die Staatsanwaltschaften Koblenz und Limburg für seinen aktuellen Aufenthaltsort, um laufende Verfahren voranzutreiben.
Beide Männer konnten ihre Justizschulden direkt bei der Bundespolizei bezahlen und entgingen so den angedrohten Ersatzfreiheitsstrafen.
📋 Kompakt-Faktencheck: Haftbefehls-Bilanz Waidhaus
| Person | Grund der Fahndung | Summe | Status |
| Mann (33) | Fahren ohne FS & Bedrohung | 4.500 € | Bezahlt / Weiterreise |
| Mann (35) | Trunkenheitsfahrt | 500 € | Bezahlt / Weiterreise |
| Mann (52) | Diebstahl | 600 € | Bezahlt / Aufenthaltsort ermittelt |
| Gesamt | 5.600 € |
