Auf der A93 bei Lappersdorf geriet ein Ford in Vollbrand. Während der Löscharbeiten krachte ein weiteres Auto in die Einsatzabsicherung.
Qualmender Motor: Fahrer wechselt rechtzeitig auf Standstreifen
Am 10. Juli 2026, gegen 20:00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn 93 in Fahrtrichtung München ein schwerer Fahrzeugbrand. Zwischen den Anschlussstellen Regenstauf und Regensburg-Nord, im Bereich der Gemeinde Lappersdorf, bemerkte der 38-jährige Fahrer eines Ford während der Fahrt, dass sein Pkw zu qualmen begann.
Der Fahrzeugführer reagierte umgehend und wechselte den Wagen noch vor der vollständigen Entzündung auf den Standstreifen der Autobahn. Dort versuchte er, den sich im Motorraum ausbreitenden Brand eigenständig zu löschen. Diese Versuche blieben jedoch ohne Erfolg. Der Pkw geriet schließlich vollständig in Flammen und brannte aus.
Feuerwehr kämpft gegen Vollbrand
Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Regenstauf rückte zur Einsatzstelle aus und konnte das Feuer löschen. Der Fahrer des Ford blieb bei dem Vorfall unverletzt. Aufgrund der Lösch- und anschließenden Bergungsarbeiten kam es zu einer 20-minütigen Vollsperrung der Richtungsfahrbahn in Richtung München. Der resultierende Rückstau behinderte den Verkehr erheblich. Anschließend wurde der Verkehr vorsichtig über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
Vollsperrung und Verkehrsbehinderungen
Die Einsatzkräfte sicherten die Örtlichkeit mit Blitzleuchten, einem Vorwarnfahrzeug und einem Verkehrssicherungsanhänger ab. Trotz dieser umfangreichen Maßnahmen und sämtlicher intakter Warnzeichen fühlte sich ein 20-jähriger Fahrzeugführer eines Peugeot nicht veranlasst, seine Geschwindigkeit an die Situation anzupassen. Um etwa 21:30 Uhr fuhr er auf den abgestellten Verkehrssicherungsanhänger auf.
Auffahrunfall auf Einsatzfahrzeug
Durch den Aufprall wurden die beiden Insassen des Peugeot leicht verletzt. Eine medizinische Behandlung erwies sich im Nachhinein als nicht notwendig. Der Peugeot wurde durch die Kollision nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den jungen Fahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung zu Lasten seines Beifahrers ein.
Infolge des Fahrzeugbrandes und des anschließenden Auffahrunfalls blieb der rechte Fahrstreifen der A 93 in Fahrtrichtung München für insgesamt dreieinhalb Stunden gesperrt.