Ein technischer Defekt mit verheerenden Folgen: In Weigendorf löste ein am Ladegerät angeschlossener Akku am späten Sonntagabend eine Explosion und einen anschließenden Wohnhausbrand aus. Vier Personen verloren vorerst ihr Obdach.
Knall im Hobbyraum: Akku geht beim Laden in Flammen auf
Am Sonntagabend (22.02.2026) wollte ein 70-jähriger Bewohner eines Dreiparteienhauses in Weigendorf lediglich einen Akku für sein Modellauto aufladen. Gegen 22:30 Uhr nahm das Unglück seinen Lauf: Ein lauter Knall erschütterte das Gebäude. Als der Mann nachsah, war das gesamte Haus bereits massiv verraucht.
Im Hobbyraum stellte er fest, dass der Akku offenbar explodiert war und bereits Teile der Einrichtung in Brand gesetzt hatte. Er setzte umgehend den Notruf ab.

Bewohner retten sich ins Gemeindehaus
Glück im Unglück: Alle vier Bewohner des Hauses konnten das Gebäude rechtzeitig und eigenständig verlassen. Dank des schnellen Eingreifens blieb nach aktuellen Erkenntnissen niemand verletzt.
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Evakuierung: Da das Haus aufgrund der starken Ruß- und Rauchentwicklung für mindestens einen Tag nicht bewohnbar ist, wurden die Betroffenen vorübergehend im örtlichen Gemeindehaus untergebracht.
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Einsatzkräfte: Die Feuerwehren aus Weigendorf, Pommelsbrunn und Hartmannshof waren vor Ort, um die Flammen zu löschen und das Gebäude zu sichern.
Hoher Sachschaden durch technischen Defekt
Die Polizei geht derzeit von einem technischen Defekt am Akku als Brandursache aus. Der entstandene Sachschaden an dem Mehrfamilienhaus wird auf eine Summe zwischen 50.000 und 80.000 Euro geschätzt.
📋 Kompakt-Faktencheck: Akkubrand Weigendorf
| Detail | Fakten |
| Ort | Mehrfamilienhaus in Weigendorf |
| Zeitpunkt | Sonntag, 22.02.2026, ca. 22:30 Uhr |
| Ursache | Technischer Defekt an Modellbau-Akku (Ladevorgang) |
| Personenschaden | Keine Verletzten (4 Bewohner evakuiert) |
| Sachschaden | ca. 50.000 € bis 80.000 € |
| Unterkunft | Notquartier im Gemeindehaus |
