Bei einer Kontrolle im grenzüberschreitenden Reisezug haben Bundespolizisten am Mittwochnachmittag einen Mann ohne gültige Einreisepapiere festgestellt. Für den 47-Jährigen endete die Fahrt noch im Grenzort Furth im Wald.
Kontrolle im „Prag-Express“
Gegen 16:30 Uhr am Mittwoch (18.02.2026) nahmen Fahndungskräfte der Bundespolizei einen 47-jährigen Ukrainer im Zug aus Prag unter die Lupe. Bei der Überprüfung auf Höhe Furth im Wald stellte sich heraus, dass der Mann zwar Ausweispapiere besaß, diese jedoch nicht für einen rechtmäßigen Aufenthalt in Deutschland ausreichten.

Ermittlungen und Rückweisung
Die Beamten forderten Unterstützung beim Gemeinsamen Zentrum in Schwandorf an, um den Status des Mannes zu klären.
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Das Ergebnis: Der 47-Jährige verfügte zwar über einen tschechischen Aufenthaltstitel, besaß jedoch keinen für die Einreise nach Deutschland erforderlichen gültigen Reisepass sowie den entsprechenden deutschen Aufenthaltstitel.
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Die Konsequenz: Der Mann wurde zur Dienststelle des Bundespolizeireviers Furth im Wald gebracht. Da die rechtlichen Voraussetzungen für den Grenzübertritt fehlten, wurde ihm die Einreise verweigert.
Gegen den Ukrainer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise eingeleitet. Er musste noch am selben Tag die Rückreise nach Tschechien antreten.
📋 Kompakt-Faktencheck: Grenzkontrolle Furth im Wald
| Detail | Fakten |
| Ort | Furth im Wald (Bahnhof/Zug aus Prag) |
| Zeitpunkt | Mittwoch, 18.02.2026, 16:30 Uhr |
| Person | 47-jähriger Ukrainer |
| Delikt | Versuchte unerlaubte Einreise |
| Maßnahme | Einreiseverweigerung und Zurückweisung nach Tschechien |
