Ein junger Autofahrer wurde am Grenzübergang Furth im Wald mit illegaler Pyrotechnik erwischt. Die Bundespolizei warnt eindringlich vor gefährlichem Feuerwerk.

20-Jähriger mit illegaler F3-Rakete gestoppt
Furth im Wald. Am Samstag kontrollierten Bundespolizisten am Grenzübergang ein Auto mit deutscher Zulassung. Auf der Rücksitzbank fanden die Beamten eine nicht zugelassene Rakete der Kategorie F3 mit rund 450 Gramm Gesamtgewicht. Der 20-jährige Fahrer konnte keine erforderliche Genehmigung vorweisen.
Die Rakete wurde sichergestellt. Gegen den jungen Mann wird nun wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, das Gefahrgutbeförderungsgesetz und die Gefahrgutverordnung ermittelt. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte er seine Fahrt fortsetzen.
Furth im Wald – Bundespolizei warnt vor illegaler Pyrotechnik
Die Beamten betonen: Nicht zugelassenes Feuerwerk kann schwerste Verletzungen verursachen – darunter Knalltraumen, Lungenschäden, Verbrennungen oder sogar den Verlust von Gliedmaßen.
Nur Pyrotechnik mit der vorgeschriebenen F1- oder F2-Kennzeichnung sei sicher und legal. Verstöße können zu Geld- oder Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren führen. Zusätzlich müssen Betroffene die kostenpflichtige Entsorgung beschlagnahmter Feuerwerkskörper tragen.
