Ein 26-jähriger Mann versuchte am Sonntagnachmittag, über die Grenze nach Deutschland einzureisen. Doch statt der geplanten Weiterfahrt endete sein Weg hinter Gittern, da er eine horrende Geldstrafe nicht begleichen konnte.
Haftbefehl wegen Diebstahls gestoppt
Am Sonntagnachmittag (18.01.2026) kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus einen 26-jährigen Rumänen. Der Mann war auf der A6 in Richtung Deutschland unterwegs, als die Polizisten ihn an der Grenzkontrollstelle stoppten. Ein Routine-Abgleich seiner Personalien im Fahndungssystem brachte die Wahrheit ans Licht: Gegen den jungen Mann lag ein Haftbefehl vor.
Das Amtsgericht Leonberg hatte den 26-Jährigen bereits Anfang 2025 wegen Diebstahls zu einer empfindlichen Geldstrafe verurteilt. Da er die Forderung der Justiz bisher ignoriert hatte, suchte ihn die Staatsanwaltschaft Stuttgart per Haftbefehl.

Grenzkontrolle – 8.500 Euro Schulden führen in die JVA Weiden
Die Beamten stellten den Gesuchten vor die Wahl: Entweder die sofortige Zahlung der ausstehenden 8.500 Euro oder den Antritt einer mehrmonatigen Ersatzfreiheitsstrafe.
Da der Mann den geforderten Betrag nicht aufbringen konnte, nahmen die Bundespolizisten ihn fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Verurteilte in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Weiden eingeliefert, wo er nun seine Strafe absitzen muss.
📋 Kompakt-Faktencheck
| Details | Information |
| Ort | Grenzkontrollstelle Waidhaus (A6) |
| Zeit | Sonntag, 18.01.2026, Nachmittag |
| Festgenommener | 26-jähriger Rumäne |
| Grund der Fahndung | Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Stuttgart (Diebstahl) |
| Forderung | 8.500 Euro Geldstrafe (nicht bezahlt) |
| Konsequenz | Einlieferung in die JVA Weiden |
