Sechs Personen die Einreise verweigert. Die Fälle reichten von massiven Aufenthaltsüberschreitungen bis hin zu wiederholten illegalen Einreiseversuchen.

Fokus auf der Autobahn A6: Die Bilanz vom Wochenende

Bei den intensivierten Kontrollen an der tschechischen Grenze stellten die Beamten vielfältige Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz fest. In allen Fällen wurden entweder sofortige Zurückweisungen oder aufenthaltsbeendende Maßnahmen eingeleitet.

Die markantesten Fälle im Überblick:

  • Einreise trotz Verbot: Ein 25-jähriger Moldauer wurde in einem Reisebus gestoppt. Gegen ihn bestand bereits ein Einreiseverbot bis 2025 wegen illegaler Arbeit. Die Konsequenz: Zurückweisung und Verlängerung der Sperre bis 2028.

  • Extreme Fristüberschreitung: Ein 36-jähriger Kolumbianer hatte sein visafreies Zeitkontingent um sage und schreibe 398 Tage überschritten. Er wurde umgehend nach Tschechien zurückgewiesen.

  • Wiederholungstäterin aus Venezuela: Eine 70-jährige Frau war der Polizei allein im Januar bereits dreimal in Kiefersfelden und Rosenheim aufgefallen. Nun folgt die Abschiebung in ihr Heimatland via Frankfurt und Amsterdam.

  • Abschiebung per Flugzeug: Eine 51-jährige Frau ohne Pass und Visum wurde nach einer Kontrolle durch den Zoll direkt zum Flughafen Nürnberg gebracht, um die Heimreise nach Chişinău anzutreten.

Zusätzlich wurden zwei Männer (aus der Ukraine und Georgien) ohne gültigen Aufenthaltsstatus in Fernreisebussen nach Tschechien zurückgewiesen.

Grenzpolizei Bundespolizei Grenze Grenzkontrolle Waidhaus
Foto: Symbolbild


📋 Kompakt-Faktencheck

Details Information
Einsatzort Autobahn A6 bei Waidhaus
Zeitraum 23.01. bis 25.01.2026
Behörde Bundespolizeiinspektion Waidhaus
Personen 6 Einreiseverweigerungen
Maßnahmen Zurückweisungen nach Tschechien, Abschiebungen (Venezuela/Moldau)