Am Mittwochabend zogen Schleierfahnder der Grenzpolizei zwei per Haftbefehl gesuchte Personen aus dem Verkehr und stellten zudem eine verbotene Waffe sicher.

Geldstrafe rettet Rumänin vor dem Gefängnis

Am Mittwochabend kontrollierten die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus einen rumänischen Pkw bei der Einreise aus Tschechien. Bei der Routineüberprüfung der Personalien einer Mitfahrerin stießen die Fahnder auf einen offenen Haftbefehl. Die Frau konnte die drohende Inhaftierung in eine Justizvollzugsanstalt jedoch in letzter Sekunde abwenden: Sie beglich ihre Justizschulden in mittlerer dreistelliger Höhe direkt vor Ort und durfte ihre Reise anschließend fortsetzen.

Grenzpolizei Waidhaus
Foto: Bundespolizei Waidhaus

Ukrainer zahlt vierstelligen Betrag – Anzeige wegen Butterflymesser

Bereits am Mittwochnachmittag geriet ein Pkw mit tschechischer Zulassung in den Fokus der Fahnder. Gegen den ukrainischen Fahrer lag ebenfalls ein Haftbefehl vor. Auch er konnte die Haftstrafe durch die Zahlung eines unteren vierstelligen Betrages abwenden.

Allerdings endete die Kontrolle für ihn nicht ohne weitere Folgen: Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Grenzpolizisten ein verbotenes Butterflymesser. Die Waffe wurde sofort sichergestellt. Den Mann erwartet nun neben der Zahlung seiner alten Schulden ein neues Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.


📋 Kompakt-Faktencheck

Details Information
Ort Grenzkontrollstelle Waidhaus (A6)
Zeit Mittwoch, 21.01.2026, nachmittags/abends
Vorfall 1 Haftbefehl gegen Rumänin (3-stelliger Betrag gezahlt)
Vorfall 2 Haftbefehl gegen Ukrainer (4-stelliger Betrag gezahlt)
Waffenfunde 1 verbotenes Butterflymesser sichergestellt
Behörde Grenzpolizeiinspektion Waidhaus