Nachdem die Fußballer des RehaSport-Vereines des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) Irchenrieth bei mehreren nationalen und internationalen Turnieren erfolgreich ihr Können unter Beweis gestellt haben, wartet nun eine neue Herausforderung auf sie. Erstmals probiert sich die Mannschaft – nicht wie gewohnt auf dem Rasen – sondern bei einem Futsal-Turnier in Belgien.

Der HPZ-RehaSport-Verein nimmt seit mehreren Jahren an nationalen sowie internationalen Veranstaltung teil. Vor allem das Fußball Unified-Team, welches aus Menschen mit und ohne geistigen Beeinträchtigungen besteht, zeigte in der Vergangenheit sehr gute Leistungen. Und nach 2019 in Paris mit dem Gewinn der Silbermedaille, geht es nun nach Brüssel. Jedoch auf eher unbekanntem Terrain: Statt wie gewohnt auf dem grünen Rasen, findet das Turnier in der Halle statt.

Vom 14. bis zum 17. Dezember findet in Roosdaal ein Futsal-Turnier statt. Die Irchenriether Spieler wurden dabei ausgewählt, um Special Olympics Deutschland (SOD) zu vertreten. Das Teilnehmerfeld besteht aus mehreren Ländern. Es werden dort unter anderem die Vertretungen aus Montenegro, Luxemburg, Portugal, Frankreich, Spanien, Finnland und Belgien antreten. Der Kader besteht aus acht Spielern. Dieser umfasst fünf Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung und drei sogenannten „Unified-Partner“. Auf dem Spielfeld befinden sich immer vier Feldspieler und ein Torwart. Bei dem Turnier beträgt die Spieldauer pro Spiel 20 Minuten.

Der HPZ-RehaSport wird sich am 14. Dezember mit einer Delegation von zwölf Personen und zwei Bussen auf den Weg nach Belgien machen. Um bestens vorbereitet zu sein, beginnen bereits jetzt die Vorbereitungen in der Sporthalle des HPZ Irchenrieth, so dass die Mannschaft das deutsche Trikot in Belgien sicherlich angemessen repräsentieren wird.

Bericht und Bild: Stephan Landgraf