In Sulzbach-Rosenberg hat ein Mann offenbar Wachteln mit Waschmittelkapseln präpariert und in einem Garten ausgelegt – eigentlich um einen Fuchs zu töten. Eine Hauskatze wurde zum Opfer.


Neumarkt, Katze
Foto: Symbolbild

Präparierte Wachteln als tödliche Falle

Nach Angaben einer Zeugin soll ein Mann mehrere Wachteln mit Waschmittelkapseln versehen und anschließend in einem Garten in Sulzbach-Rosenberg ausgelegt haben. Das erklärte Ziel war offenbar die Vergiftung eines Fuchses. Stattdessen nahm die Katze einer Nachbarin eine der präparierten Wachteln auf und erlitt daraufhin schwere Vergiftungserscheinungen.

Mehrfache tierärztliche Behandlung notwendig

Das Tier musste infolge der Vergiftung mehrfach tierärztlich versorgt werden. Nach aktuellem Stand hat die Katze den Vorfall überlebt, befindet sich jedoch weiterhin in tierärztlicher Betreuung. Der genaue Gesundheitszustand des Tieres bleibt vorläufig unklar.

Ermittlungen laufen

Ob strafrechtliche Konsequenzen für den Verursacher folgen, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Das Auslegen von Giftködern kann den Straftatbestand der Tierquälerei nach dem Tierschutzgesetz erfüllen und ist grundsätzlich verboten – unabhängig davon, welches Tier damit bekämpft werden soll.

Polizei warnt eindringlich

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass das Auslegen von Giftködern erhebliche Gefahren für Tiere darstellt. Auch wenn Köder für bestimmte Wildtiere gedacht sind, können Haustiere wie Katzen und Hunde oder andere Wildtiere diese versehentlich aufnehmen und schwere Vergiftungen erleiden. Von der eigenmächtigen Auslegung von Giftködern wird dringend abgeraten.