Vier Einsätze binnen weniger Tage beschäftigten die Polizei in Amberg und Schwandorf. Betroffen waren ein E-Scooter-Fahrer, ein mutmaßlich drogenberauschter Autofahrer und mehrere Temposünder.


Neumarkt, Polizei, Diebstahl, Amberg
Foto: Symbolbild/KI

E-Scooter-Fahrer bei Einfahrt übersehen

Am Mittwoch kam es in der Schlachthausstraße in Amberg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter. Eine 19-jährige Autofahrerin wollte von einem Privatgrundstück aus auf die Straße einfahren und übersah dabei einen 15-jährigen E-Scooter-Fahrer. Dieser war verbotswidrig auf dem Gehweg und zudem in falscher Richtung unterwegs. Bei der Kollision blieben beide Beteiligten unverletzt. Am Auto und am E-Scooter entstand ein Sachschaden von rund 1.500 Euro.

Drogentest bei Verkehrskontrolle bestätigt Verdacht

Am Donnerstagvormittag kontrollierte eine Streife der Polizei Amberg einen 33-jährigen Autofahrer in der Wingershofer Straße. Den Beamten fielen deutliche Anzeichen für Drogenkonsum auf, ein Schnelltest bestätigte den ersten Verdacht. Die Polizei untersagte dem Mann die Weiterfahrt und stellte den Fahrzeugschlüssel sicher. Zudem ordnete sie eine Blutentnahme an. Sollte sich der Verdacht endgültig bestätigen, muss der 33-Jährige mit einem Verfahren nach dem Straßenverkehrsgesetz rechnen.

Parkplatzeinweiserin beim Bergfest beschimpft

Ebenfalls am Donnerstag beleidigte eine bislang unbekannte Mercedes-Fahrerin eine 28-jährige Parkplatzeinweiserin beim Amberger Bergfest. Nachdem die nahegelegenen Parkplätze bereits belegt waren, mussten Besucher auf weiter entfernte Stellflächen ausweichen. Die Fahrerin reagierte darauf mit massiven Beleidigungen gegenüber der Einweiserin. Die Polizei Amberg hat inzwischen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Zivile Messung deckt Tempoverstöße auf

Am 2. Juli führte die Verkehrspolizei Amberg im Gemeindebereich Schwandorf eine Geschwindigkeitskontrolle mit einem zivilen Messfahrzeug durch. Dabei registrierten die Beamten sechs Geschwindigkeitsverstöße, in zwei Fällen droht den Betroffenen ein Fahrverbot. Die höchste gemessene Geschwindigkeit erreichte eine Mercedes-Fahrerin, die statt der erlaubten 80 km/h mit 140 km/h unterwegs war. Sie muss mit einem Bußgeld von 480 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.