Polizei – Bei Kontrollen auf der B20 bei Furth im Wald deckte die Polizei mehrere gefährliche Verstöße auf – von Tuningmängeln bis zur Überladung.

Mehrere Verstöße bei Kontrollen auf der B20
Am Freitagnachmittag führte die Polizeiinspektion Furth im Wald im Bereich der Bundesstraße 20 bei Arnschwang mobile Fahrzeugkontrollen durch. Dabei stießen die Beamten auf mehrere gravierende Verstöße gegen die Verkehrssicherheit.
Tieferlegung ohne Zulassung – Weiterfahrt untersagt
Ein 32-jähriger Autofahrer aus dem Raum Miltach war mit einem nachträglich eingebauten Gewindefahrwerk unterwegs, das weder zugelassen noch vorschriftsmäßig eingestellt war. Die Beamten stellten fest, dass die Reifen an den Kotflügeln schliffen – ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Die Weiterfahrt wurde untersagt, und den Fahrer erwartet nun ein Bußgeldverfahren. Die Zulassungsstelle wird über den Mangel informiert und prüft weitere Schritte, sollte der ordnungsgemäße Zustand nicht umgehend nachgewiesen werden.
Getönte Scheiben und Überladung
Ein 27-jähriger Fahrer aus dem Raum Landau an der Isar hatte seine Frontscheiben mit dunkler Folie beklebt, was die Sicht deutlich einschränkte. Auf Anweisung der Polizei entfernte der Mann die Folie noch vor Ort. Auch ihn erwartet ein Bußgeldbescheid.
Bei einem weiteren Kontrollfall stoppte die Polizei einen Kleintransporter mit Anhänger, gelenkt von einem 33-jährigen polnischen Fahrer, der kurz zuvor über den Grenzübergang Schafberg eingereist war. Eine Verwiegung ergab eine Überladung um 20 Prozent. Der Fahrer musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen und durfte erst nach Umladung weiterfahren.
Polizei zieht positives Fazit
Die Polizei Furth im Wald betont, dass solche Schwerpunktkontrollen entscheidend für die Verkehrssicherheit sind. Sie sollen gefährliche Umbauten, technische Mängel und riskantes Fahrverhalten frühzeitig erkennen und unterbinden.
