Polizei

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Symbolbild

Mit Asphalt beladener Klein-LKW umgekippt

Gegen 08.15 Uhr ereignete sich heute im Kreisverkehr an der Kreisstraße SAD 5 zur Staatsstraße 2397 in Teublitz ein Verkehrsunfall. Ein kleinerer LKW aus Litauen kippte während der Kurvenfahrt alleinbeteiligt um und kam daraufhin auf der rechten Fahrzeugseite zum Liegen. Auf der Ladefläche des Iveco befand sich ein größerer Behälter, der mit Asphalt (die erste Meldung lautete „Teer“) befüllt war und dessen Inhalt sich folglich auf der Fahrbahn verteilte. Der 32-jährige Fahrer mit Wohnsitz im Ausland wurde bei dem Unfall nicht verletzt. Die Reinigung, Sperrung und Abschleppung dauerte bis circa 11 Uhr. Der zuständige Bauhof übernahm die Reinigung der Fahrbahn. Die Feuerwehr Teublitz sicherte die Unfallstelle ab. Die Polizeiinspektion Burglengenfeld hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Haftbefehl vollstreckt

Eine bulgarische Staatsangehörige kam am 09.11.24 gegen 19:15 Uhr an der St 2154 bei Waidhaus als Mitfahrerin zur Einreise. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass gegen die Frau ein offener Haftbefehl vorliegt. Da sie die Geldstrafe im unteren vierstelligen Bereich nicht bezahlen konnte, wurde sie in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Mit verbotenen Feuerwerkskörpern eingereist

Am Samstag, 09.11.24, gegen 19:30 Uhr kontrollierten Fahnder der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus im Rahmen der wiedereingeführten Grenzkontrollen einen Pkw mit deutscher Zulassung. Dieser war in Richtung Landesinnere unterwegs. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellten die Beamten im Kofferraum insgesamt 20 verbotene Feuerwerkskörper fest. Diese hatten zwei junge Männer mit deutscher Staatsangehörigkeit in der Tschechischen Republik erworben. Die verbotenen Feuerwerkskörper wurden sichergestellt, die Männer erhielten eine Strafanzeige nach dem Sprengstoffgesetz.

Pyrotechnik im Motorraum verbaut

Besondere Verstecke hatte sich am Sonntagnachmittag ein 21-Jähriger aus Oberbayern ausgedacht. Kurz vor 18 Uhr reiste der junge Mann mit seinem VW Passat aus der Tschechien Republik ein. Fahnder der Grenzpolizeigruppe Waldsassen nahmen das Fahrzeug bei der Kontrolle genauer unter die Lupe. Zu Recht, wie sich herausstellen sollte. Im gesamten Fahrzeug hatte der 21-Jährige in Deutschland nicht zugelassene Feuerwerkskörper regelrecht verbaut. Hinter der Radio-/Lüftungskonsole, hinter dem Handschuhfach sowie hinter den Lautsprechern im Armaturenbrett des Wagens kam die Pyrotechnik zum Vorschein.

Auch im Motorraum und im Kofferraum nutzte der Mann Verstecke für die Feuerwerkskörper. Im Spritzwasserbehälter des Motorraums und hinter der Seitenverkleidung des Kofferraums fanden die Beamten die Pyrotechnik. Rund 200 Feuerwerkskörper hatte der Mann in seinem Auto verbaut. Der Oberbayer musste seine Mitbringsel aus Tschechien bei den Schleierfahndern in Waldsassen zurücklassen. Er wurde wegen eines Verstoßes nach dem Sprengstoffgesetz angezeigt.

Mit gefälschtem Führerschein hinterm Steuer

Einen gefälschten Führerschein legte ein 36-jähriger Rumäne am Samstagnachmittag bei einer Polizeikontrolle vor. Schleierfahnder der Grenzpolizeigruppe Waldsassen hielten den aus Tschechien eingereisten Fahrer eines Renault in der Egerer Straße in Waldsassen an. Bei der Kontrolle der vorgezeigten Dokumente kamen den Fahndern Zweifel an der Echtheit des vorgezeigten Führerscheins. Bei der weiteren Überprüfung bestätigte sich der Verdacht. Bei dem rumänischen Führerschein handelt es sich um eine Totalfälschung. Die Polizisten stellten das Dokument sicher und untersagten dem Mann die Weiterfahrt. Er wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung angezeigt.

Unfall auf der Autobahn

Am 11.11.2024, gegen 07:30 Uhr, geriet auf der BAB A6 zwischen den Anschlussstellen Wernberg-Köblitz und Leuchtenberg, Fahrtrichtung Waidhaus, ein 46-jähriger Fahrer aus dem Landkreis Schwandorf mit seinem Pkw Nissan alleinbeteiligt aus noch nicht bekannter Ursache ins Schleudern. Dabei krachte er mit seinem Pkw in die rechte Böschung und überschlug sich. Der Pkw kam schließlich auf der Leitplanke zum Stehen. Der Fahrer verletzte sich schwer und musste mit technischem Gerät der Feuerwehr aus dem Fahrzeug gerettet werden. Dazu war auch die Abstützung des instabilen Fahrzeugs erforderlich.

Der Fahrer kam mit dem Krankenwagen in ein Klinikum. Gesamtschaden etwa 7500,- Euro. Die Feuerwehrkräfte aus Wernberg-Köblitz waren mit Rettungs- und Verkehrsmaßnahmen im Einsatz. Die Autobahn war in Richtung Waidhaus für etwa eineinhalb Stunden nur einspurig befahrbar. Die Verkehrspolizeiinspektion Amberg führt die weiteren Ermittlungen.

Besonders schwerer Fall des Diebstahls aus Kellerraum

Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Dr.-Filchner-Straße wurden auf ein ungewöhnliches Knacken aufmerksam. Sie maßen dem „Knacken“ in der Nacht von Samstag auf Sonntag (09./10.11.2024) jedoch keine besondere Bedeutung bei. Wie sich am nächsten Tag herausstellte, stammte das Knacken von einem Einbrecher, der in der Nacht Kellerabteile aufgebrochen hatte. Er entwendete lediglich einen Schlüssel. Er sperrt jedoch das Mehrfamilienhaus und die Wohnung der betroffenen Eigentümerin (54) des Kellerabteils.

Nicht weit entfernt, in der Moritzstraße, schlug vermutlich derselbe Einbrecher erneut zu. Seine Beute dort war ein graues Cube-Mountainbike sowie eine Eishockeyausrüstung. Insgesamt wurden Gegenstände im Wert von knapp 2000 Euro gestohlen. Die Polizeiinspektion Amberg hat in diesem Zusammenhang einen 27-jährigen Amberger im Visier. In dessen Kellerabteil konnte Diebesgut aus einem vorangegangenen Kelleraufbruch in der Jahnstraße aufgefunden werden. DNA-Abgleiche sollen nun klären, ob der 27-jährige Amberger für die oben genannten oder weitere Taten infrage kommt.

Mann verliert Daumen

Neumarkt. Schwere Verletzungen erlitt am am Freitagvormittag ein 22-jähriger Arbeiter. Der junge Mann war in einem Betrieb im Stadtgebiet mit einem Daumen versehentlich zwischen zwei schwere Metallhälften geraten, wodurch das eingezwickte Daumenglied abgetrennt wurde. Der Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Senior verursacht ohne Führerschein Unfall

Ein Strafverfahren wurde am Sonntagabend gegen einen 77-jährigen Mann eingeleitet. Der Senior hatte zunächst beim Abbiegen an der „Lammsbräukreuzung“ die Vorfahrt eines 44-Jährigen missachtet, infolgedessen es zur Kollision der beiden Pkw gekommen war. Beide Unfallbeteiligten blieben unverletzt und auch der Sachschaden hielt sich in Grenzen. Bei der Unfallaufnahme stellte sich allerdings heraus, dass der 77-Jährige weder im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, noch eine Versicherung für sein Auto vorweisen konnte.

Unfall mit drei Pkws

Aufgrund einer Vorfahrtsmissachtung verunfallten am Sonntagvormittag gleich drei Fahrzeuge in der Amberger Straße. Eine Person wurde dabei leicht verletzt. Zum Unfallzeitpunkt war die Ampelanlage an der vielbefahrenen Kreuzung ausgefallen, weshalb die Regelung durch die angebrachten Verkehrszeichen galt.

Nach bisherigen Ermittlungen war ein 35-jähriger Mann von der Gerhart-Hauptmann-Straße, scheinbar ohne groß abzubremsen, in den Kreuzungsbereich eingefahren und wollte diesen geradeaus in Richtung Pelchenhofener Straße überqueren. Hierbei übersah er die Vorfahrt eines 34-Jährigen, der auf der Amberger Straße unterwegs war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug des 34-Jährigen wiederum auf den Pkw eines 61-Jährigen geschleudert, der zum Unfallzeitpunkt ordnungsgemäß an der Pelchenhofener Straße verkehrsbedingt angehalten hatte.

Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt ins Klinikum eingeliefert. Der Sachschaden an den stark demolierten Autos beläuft sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag. Während der Bergung der Fahrzeuge übernahm die Feuerwehr Neumarkt vor Ort die Verkehrslenkung und reinigte im Nachgang die Straße von Trümmern und ausgelaufenen Betriebsstoffen.

Unbekannter tötet Reh

Ein ungewöhnlicher Fall von Jagdwilderei wurde der Polizei am Wochenende mitgeteilt.  Nach bisherigen Ermittlungen war ein bislang Unbekannter zwischen Dienstag, dem 05.11.2024 und Freitag, dem 08.11.2024, unerlaubterweise in ein Wildtiergehege in Sengenthal „Auf der Lüss“ eingedrungen. Dafür hatte er das Vorhängeschloss zum Gatter gewaltsam geöffnet. Im Inneren des Geheges erlegte er auf bis dato noch nicht endgültig gesicherte Art und Weise ein Reh und transportierte es im Ganzen ab. Neben einer größeren Blutlache hinterließ er noch eine von ihm zerstörte Wildkamera. Die Polizei Neumarkt hat entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls, Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, Sachbeschädigung und Jagdwilderei eingeleitet.

Gesucht werden nun Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder andere, sachdienliche Hinweise geben können. Sie werden gebeten, sich mit der PI Neumarkt i.d.OPf. in Verbindung zu setzen unter 09181/4885-0.

Randale in Oberviechtach

Tatort: Oberviechtach, Lkr. Schwandorf – Tatzeit: Freitag, 08.11.24, bis Samstag, 09.11.24 – Im Bereich der Jahnstraße in Oberviechtach waren Randalierer unterwegs und verursachten Sachschaden. Sie brachen an einer Schaufel den Stiel ab und zerschlugen damit Gegenstände. Der Schaden hier ist auf ca. 150 Euro zu beziffern. Weiter wurden im Bereich des Gymnasiums ein Blumentopf mit einer ca. drei Meter hohen Pflanze umgeworfen und beschädigt. Auch die Abdeckung eines Lichtschachtes wurde angegangen und zerstört. Der Schaden wird hier auf ca. 100 Euro geschätzt. Durch die Nähe der Örtlichkeiten ist von den gleichen Tätern auszugehen. Hinweise erbittet die Polizei Oberviechtach unter Tel.: 09671/9201-0.

Betrunken auf dem E-Scooter unterwegs

Am Sonntag, gegen 03:00 Uhr wurde ein33-jähriger Regensburger mit seinem E-Scooter in der Landshuter Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei der Überprüfung bemerkten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg Alkoholgeruch beim Fahrer. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht. Der Fahrer musste seine Fahrt beenden. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss.

Jugendliche wird beim Müllrausbringen von Unbekanntem geschlagen

Am Samstagabend, gegen 21.30 Uhr, wollte in der Traindorfstraße eine 14 jährige Altenstädterin den Müll aus dem Haus bringen. Als sie plötzlich von einem bislang unbekannten Täter überrascht und mehrfach geschlagen wurde. Im Anschluss flüchtete der Täter in einem dunklen Kombi der Marke BMW. Durch die Geschädigte konnte ESB-Y und drei Ziffern als Teilkennzeichen abgelesen werden. Zum Glück blieb die junge Dame offensichtlich unverletzt. Sie verspürte lediglich Schmerzen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise können unter der Tel.: 09602/9402-0 gemeldet werden.

Pkw gegen Baum – junger Mann verletzt

Am frühen Montagmorgen befuhr ein 22 jähriger Tschechischer Staatsangehöriger mit seinem Audi die Kreisstraße 17 von Glaubenwies in Richtung Luhe-Wildenau. Auf Höhe der Kapelle St. Nikolaus kam der junge Mann aus bislang unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte nach ca. 100 Metern mit einem Baum. Am Pkw entstand dadurch Totalschaden i.H.v. 20000 Euro, er musste mit einem Kran geborgen werden. Der Audi-Fahrer selbst erlitt zum Glück „nur“ eine Verletzung am Bein. Er wurde mit dem BRK in ein Krankenhaus eingeliefert. An der Unfallstelle waren auch Kräfte der Feuerwehr Luhe zur Verkehrsabsicherung und Reinigung der Unfallstelle eingesetzt.

Plakatkleber mit Kokain und Amphetamin im Blut

Am Montag um 03.00 Uhr wurde bei Schwandorf auf der Kreisstraße SAD der Fahrer eines Renault Kleintransporters einer Verkehrskontrolle unterzogen. Der 35-jährige Mann war als Plakatkleber unterwegs. Bei der Kontrolle stellten die Beamten bei dem in der Nordoberpfalz wohnhaften Osteuropäer drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein anschließender Schnelltest ergab, daß der Mann offensichtlich Kokain und Amphetamin konsumiert hatte. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Zur beweissicheren Durchführung des Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahrens wegen der Fahrt unter Drogeneinfluß wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Im Rahmen des Bußgeldverfahrens muß der Mann mit einem Fahrverbot und einer empfindlichen Geldbuße rechnen. Außerdem droht ihm durch die Kreisverwaltungsbehörde der vollständige Entzug seiner Fahrerlaubnis.

Verkehrsunfall in Kemnath

Am 10.11.2024, gegen 21:00 Uhr, befuhr ein 21-jähriger mit seinem Audi A3, die Eisersdorfer Straße in Kemnath bei Nebel. An einer Engstelle lag ein etwa 15 cm großer steinerner Totenkopf auf der Fahrbahn. Der Fahrzeugführer erkannte dies aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse zu spät und fuhr mit seinem Audi über den Dekostein. Der Stein verkeilte sich und beschädigte die Ölwanne des Fahrzeugs. Die Feuerwehr Kemnath sicherte daraufhin die Unfallstelle ab und reinigte die Fahrbahn von dem ausgelaufenen Öl. Der Schaden am Fahrzeug beläuft sich auf etwa 2000 Euro.

Ob der Totenkopf versehentlich oder absichtlich auf die Fahrbahn gebracht wurde ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Zeugen, die Angaben zur Herkunft des Totenkopfs machen können, werden gebeten sich persönlich oder telefonisch unter der Nummer 09642/92030, bei der Polizeiinspektion Kemnath zu melden.