Eigentlich war es ein Routinebesuch einer Finanzbehörde, doch der Fund in einer Regenstaufer Werkstatt alarmierte sofort die Polizei: Ein 29-Jähriger hortete dort ein umfangreiches Arsenal an Messern, Schlagstöcken und Schusswaffen.

 

Regenstauf – Zufallsfund bei Behördendurchsuchung

Am Donnerstag (12.02.2026) gegen 10:00 Uhr führten Beamte einer Finanzbehörde eine Durchsuchung in einer Werkstatt in Regenstauf durch. Dabei stießen sie unerwartet auf eine Vielzahl von Waffen und verständigten umgehend die Polizeiinspektion Regenstauf.

Regenstauf
Bild: Polizei Regenstauf

Das sichergestellte Arsenal

Bei dem 29-jährigen Inhaber (türkischer Staatsangehöriger) stellten die Polizisten eine beachtliche Menge an gefährlichen Gegenständen sicher:

  • Hieb- und Stichwaffen: Mehrere Einhand-, Klapp- und Springmesser, Butterflymesser, ein Dolch, eine Machete sowie ein Teleskopschlagstock.

  • Schusswaffen & Munition: Sogenannte PTB-Waffen (Schreckschuss/Reizstoff), eine Schrotflinte sowie mehrere Kurzwaffen und die dazugehörige Munition.

Nach aktuellem Ermittlungsstand handelt es sich überwiegend um verbotene oder erlaubnisfreie Waffen. „Scharfe“ Kriegswaffen wurden nach bisheriger Prüfung nicht gefunden, dennoch ist die schiere Menge und die Art der Lagerung hochgradig illegal.

Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz

Die Polizei hat das gesamte Lager beschlagnahmt. Im Fokus der Ermittler stehen nun:

  1. Waffenrechtliche Einordnung: Welche der Messer und Gegenstände fallen unter das strikte Verbot?

  2. Herkunft: Woher stammen die Waffen?

  3. Aufbewahrung: Es wird geprüft, ob massive Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften zur Lagerung von Waffen vorliegen.

Die Ermittlungen der Polizei Regenstauf dauern an.


📋 Kompakt-Faktencheck: Waffenfund Regenstauf

Detail Fakten
Ort Werkstatt in Regenstauf
Zeitpunkt Donnerstag, 12.02.2026, 10:00 Uhr
Tatverdächtiger 29-jähriger türkischer Staatsangehöriger
Sicherstellung Messer-Arsenal, Machete, Teleskopschlagstock, Flinten & PTB-Waffen
Status Waffen sichergestellt, Ermittlungen laufen