Die Polizeiinspektion Furth im Wald berichtet von einem betrügerischen Telefonat, einem manipulierten E-Bike unter Drogeneinfluss und Verkehrskontrollen mit teuren Folgen.
Manipuliertes E-Bike und Drogen
Am Donnerstagabend, den 09. Juli 2026, kontrollierte eine Streife der Grenzpolizeigruppe einen 49-jährigen E-Bike-Fahrer im Stadtgebiet Furth im Wald. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass an dem E-Bike ein Gashebel angebracht war. Durch diese technische Veränderung und die dadurch erreichbare Höchstgeschwindigkeit wäre für das Führen des E-Bikes eine entsprechende Fahrerlaubnis erforderlich gewesen, welche der in Cham wohnhafte Fahrradfahrer nicht besaß.
Zudem fehlte das erforderliche Versicherungskennzeichen. Im weiteren Verlauf der Kontrolle wurde festgestellt, dass der 49-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und eine geringe Menge davon mitführte. Eine Blutentnahme wurde im Krankenhaus durchgeführt. Gegen den Fahrradfahrer wurden mehrere Verfahren eingeleitet.
Betrug per Telefon
Eine 42-jährige Furtherin wurde am vergangenen Donnerstag Opfer eines betrügerischen Telefonats und erstattete Anzeige bei der Polizeiinspektion Furth im Wald. Die Geschädigte erhielt einen Anruf von einer unbekannten Nummer und wurde durch eine automatische Bandansage dazu aufgefordert, Konto- und Passwortdaten mitzuteilen. In der Folge stellte sie eine unrechtmäßige Abbuchung von ihrem PayPal-Konto fest.
Die Ermittlungen wurden aufgenommen und dauern noch an. Die Polizei warnt ausdrücklich davor, am Telefon sensible Daten an unbekannte Anrufer preiszugeben. In solchen Fällen sollte das Telefonat umgehend beendet und die Polizei informiert werden.
Schwerpunktkontrollen auf der B 20
Donnerstagnacht wurden im Bereich der Bundesstraße B 20 bei Arnschwang mehrere Kontrollen mit verkehrsrechtlichem Schwerpunkt durchgeführt. Dabei überholte ein 41-jähriger polnischer Lkw-Fahrer trotz des dort geltenden Überholverbots einen anderen Lkw. Er musste eine Sicherheitsleistung vor Ort hinterlegen. Bei einer Geschwindigkeitsmessung mit dem Laserhandmessgerät wurde zudem eine 21-jährige tschechische Fahrzeugführerin mit 134 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen. Auch sie musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen.