Regensburg, Schwarzach, Polizei
Bild: Symbolbild

Ein bewaffneter Mann löste am Mittwochnachmittag einen größeren Polizeieinsatz im Regensburger Norden aus. Ein Hausbewohner hatte einen Arbeiter mit einer Schusswaffe bedroht.

Bedrohung am Nachmittag

Gegen 15:00 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf aus der Konradsiedlung ein. In einem Mehrfamilienhaus kam es zu einer gefährlichen Situation: Ein Bewohner bedrohte einen Arbeiter, der dort gerade Reinigungsarbeiten durchführte, mit einer Schusswaffe. Über das Motiv des Angreifers ist bislang nichts bekannt. Nach der Tat zog sich der Mann sofort wieder in seine Wohnung zurück. Aufgrund der unklaren Lage wurden umgehend starke Polizeikräfte in den Regensburger Norden entsandt.

Festnahme nach 30 Minuten

Die Einsatzkräfte reagierten schnell und leiteten sofortige Maßnahmen ein. Bereits gegen 15:30 Uhr konnten die Beamten den Tatverdächtigen, einen 68-jährigen Deutschen, festnehmen. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung fanden die Polizisten die Tatwaffe: Es handelte sich um eine sogenannte PTB-Waffe (Schreckschuss- oder Reizstoffwaffe). Der festgenommene Hausbewohner stand zum Zeitpunkt der Tat unter Alkoholeinfluss.

Keine Gefahr für die Bevölkerung

Nach Abschluss der ersten polizeilichen Ermittlungen wurde der 68-Jährige wieder entlassen. Die Polizeiinspektion Regensburg Nord betont, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die allgemeine Bevölkerung bestand. Während des Zugriffs kam es in der Konradsiedlung kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen durch die abgestellten Einsatzfahrzeuge. Die weiteren Ermittlungen zum Tathergang dauern an.


📌 Fakten auf einen Blick

  • Ort: Regensburg, Konradsiedlung
  • Zeit: Mittwoch, 01.04.2026, gegen 15:00 Uhr
  • Beteiligte: 68-jähriger Hausbewohner, Reinigungsarbeiter
  • Tatmittel: PTB-Waffe (Schreckschusswaffe)