Was als glimmende Asche begann, endete am Mittwochnachmittag in einem Flammeninferno. Ein Freisitz geriet in Vollbrand und steckte das angrenzende Wohnhaus an, das nun unbewohnbar ist.

 

Ursache: Falsch gelagerte Asche entzündet Freisitz

Am Mittwoch (18.02.2026) gegen 17:00 Uhr kam es in Schierling zu einem folgenschweren Brand. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war offenbar falsch gelagerte heiße Asche der Auslöser. Das Feuer entzündete zunächst einen Freisitz, der innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand stand. Von dort aus griffen die Flammen rasend schnell auf die Fassade und den Dachstuhl des angrenzenden Wohnhauses über.

Bewohner retten sich – Haus unbewohnbar

Das Erd- und Obergeschoss des Anwesens wurden durch das Feuer und die massive Rauchentwicklung schwer beschädigt.

  • Glück im Unglück: Die Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen und blieben nach aktuellem Stand unverletzt.

  • Notunterkunft: Da das Haus nicht mehr bewohnbar ist, organisierte der Bürgermeister von Schierling umgehend eine Notunterkunft für die Betroffenen.

  • Sachschaden: Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf rund 250.000 Euro.

Großaufgebot der Feuerwehren im Einsatz

Über 50 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen. Neben der örtlichen Wehr aus Schierling waren die Feuerwehren aus Eggmühl, Unterlaichling, Inkofen und Langquaid vor Ort. Durch den koordinierten Einsatz konnte der Brand gegen 18:30 Uhr vollständig gelöscht werden.


📋 Kompakt-Faktencheck: Wohnhausbrand Schierling

Detail Fakten
Ort Mannsdorfer Straße, Schierling (Lkr. Regensburg)
Zeitpunkt Mittwoch, 18.02.2026, ca. 17:00 Uhr
Ursache Vermutlich falsch gelagerte heiße Asche
Schaden ca. 250.000 Euro (Haus unbewohnbar)
Einsatzkräfte Über 50 Kräfte (FF Schierling, Eggmühl, u.a.)

💡 Präventions-Tipp der Polizei

Heiße Asche kann noch nach Tagen einen Brand auslösen! Entsorgen Sie Asche ausschließlich in feuerfesten Metallbehältern mit Deckel und stellen Sie diese niemals auf brennbare Untergründe oder in die Nähe von Fassaden.