Die Täter nutzen perfide Schock-Szenarien, um Senioren um ihr Erspartes zu bringen. Die Polizeiinspektion Amberg warnt eindringlich: Legen Sie sofort auf!

Die Maschen der Callcenter-Betrüger

Die Kriminellen agieren hochprofessionell und nutzen verschiedene Strategien, um ihre Opfer unter massiven psychologischen Druck zu setzen:

  • Der falsche Polizist: Die Täter behaupten, in der Nachbarschaft seien Einbrecher festgenommen worden. Man habe eine Liste gefunden, auf der der Name des Angerufenen stehe. Um Wertsachen zu „schützen“, sollen diese an vermeintliche Zivilpolizisten übergeben werden.

  • Der klassische Schockanruf: Ein verzweifelter Angehöriger (Sohn/Tochter) weint am Telefon: Er habe einen tödlichen Unfall verursacht. Ein falscher Staatsanwalt übernimmt das Gespräch und fordert horrende Kautionssummen (oft im fünfstelligen Bereich), um eine sofortige Haftstrafe abzuwenden.

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Foto: Symbolbild

Polizei warnt: „Wir fordern niemals Bargeld!“

Die echte Polizei betont, dass Amtsträger niemals am Telefon nach Vermögenswerten fragen oder Geld zur Gefahrenabwehr entgegennehmen. Die Täter nutzen die Hilfsbereitschaft und die Angst der Menschen schamlos aus.

Besonders perfide: Oft werden im Display manipulierte Nummern angezeigt (SPOOFING), die wie echte Polizeidienststellen wirken.


📋 Kompakt-Faktencheck: Tipps gegen Betrug

Regel Verhalten
Druck widerstehen Lassen Sie sich nicht einschüchtern, egal wie dramatisch die Story ist.
Keine Wertsachen Übergeben Sie niemals Geld, Gold oder Schmuck an Unbekannte.
Rückruf-Check Nutzen Sie nie die Wahlwiederholung. Legen Sie auf und wählen Sie die 110.
Telefonbuch Lassen Sie Ihren Eintrag löschen oder Vornamen abkürzen (Schutz vor Tätersuche).
Misstrauen Ein gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit, sondern Selbstschutz!