Bei einer Grenzkontrolle in Furth im Wald entdeckten Bundespolizisten nicht nur illegale Pyrotechnik, sondern auch als Taschenlampen getarnte Waffen.
„Nichts dabei“ – Polizei findet gefährliche Fracht
Am Samstagabend (24.01.2026) gegen 19:30 Uhr stoppten Fahndungskräfte der Bundespolizei einen 47-jährigen Deutschen und seinen 29-jährigen Sohn am Grenzübergang Furth im Wald. Obwohl beide auf Nachfrage angaben, keine gefährlichen Gegenstände mitzuführen, entschied sich die Streife für eine genauere Nachschau im Pkw.
In einer Plastiktüte im Fahrzeuginneren wurden die Beamten fündig:
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Zwei Elektroimpulsgeräte, die täuschend echt als Taschenlampen getarnt waren.
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Drei Packungen Feuerwerkskörper ohne die erforderliche amtliche Zulassung (F-Kennzeichnung).

Mehrere Anzeigen für das Duo
Die verbotenen Waffen und die gefährliche Pyrotechnik wurden umgehend sichergestellt. Für Vater und Sohn bedeutet dieser Fund nun massiven Ärger mit der Justiz. Das Bundespolizeirevier Furth im Wald hat Ermittlungen wegen Verstößen gegen folgende Gesetze eingeleitet:
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Waffengesetz (wegen der getarnten Elektroschocker)
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Sprengstoffgesetz (wegen der illegalen Böller)
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Gefahrgutverordnung und Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften die Männer ihre Heimreise fortsetzen – allerdings ohne ihre in Tschechien erworbenen Mitbringsel.
📋 Kompakt-Faktencheck
| Details | Information |
| Ort | Grenzübergang Furth im Wald |
| Zeit | Samstag, 24.01.2026, 19:30 Uhr |
| Personen | Vater (47) und Sohn (29) |
| Sicherstellung | 2 getarnte E-Schocker, 3 Packungen illegale Böller |
| Behörde | Bundespolizeiinspektion Waldmünchen |
