Der Versuch, sich mit einer Internet-Fälschung eine Arbeitserlaubnis in der EU zu erschleichen, flog bei einer Routinekontrolle der Bundespolizei Waidhaus auf.
Waidhaus – Fälschung in der Geldbörse entdeckt
Am Sonntagabend (01.02.2026) stoppten Beamte der Bundespolizei auf der A6 einen 42-jährigen Mann bei der Einreise aus Tschechien. Zwar konnte er einen gültigen moldauischen Reisepass vorzeigen, doch die geschulten Augen der Fahnder entdeckten bei der genaueren Überprüfung eine rumänische Identitätskarte in seiner Geldbörse.
Die technische Prüfung bestätigte den Verdacht: Das Dokument war eine Totalfälschung. Der Mann gestand schließlich, den Ausweis für 150 Euro im Internet erworben zu haben. Sein Ziel war es, sich als EU-Bürger auszugeben, um illegal eine Arbeit in Belgien aufzunehmen.

Waidhaus – Einreise verweigert und zurückgeschickt
Die Konsequenzen folgten auf dem Fuße. Die Bundespolizei stellte die gefälschte Karte sicher und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen ein. Nach der polizeilichen Sachbearbeitung in der Dienststelle Waidhaus wurde dem Mann die Einreise nach Deutschland offiziell verweigert. Er wurde noch am selben Abend nach Tschechien zurückgewiesen.
📋 Kompakt-Faktencheck
| Details | Information |
| Ort | BAB A6, Grenzübergang Waidhaus |
| Datum | Sonntag, 01.02.2026 |
| Person | 42-jähriger Moldauer |
| Delikt | Verschaffen falscher amtlicher Ausweise |
| Kosten der Fälschung | 150 Euro (Internetkauf) |
| Ergebnis | Einreiseverweigerung & Rückschiebung nach Tschechien |
