Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) Furth im Wald haben innerhalb weniger Tage zwei Männer gestoppt, die erhebliche Summen Bargeld nicht korrekt deklariert hatten. Für beide endete die Reise mit hohen Sicherheitsleistungen.
Fall 1: 15.800 Euro auf der A3 versteckt
Bereits am 06.02.2026 kontrollierten Zöllner auf der A3 bei Straubing-Bogen einen 45-jährigen Russen. Der Mann gab an, auf dem Weg nach Frankfurt zu sein, um dort ein Auto zu kaufen.
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Die Aussage: Zunächst behauptete er, nur 4.000 Euro dabei zu haben. Auch nach expliziter Nachfrage zu Beträgen über 10.000 Euro blieb er bei seiner falschen Angabe und zeigte lediglich ein Kuvert mit 5.800 Euro vor.
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Der Fund: Bei der Durchsuchung seiner Tasche fanden die Beamten ein weiteres Kuvert mit 9.000 Euro sowie 1.000 Euro in seiner Geldbörse.
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Konsequenz: Ein Bußgeldverfahren wurde eingeleitet. Er musste vor Ort eine Sicherheitsleistung von 1.975 Euro hinterlegen.

Fall 2: Falschanmeldung am Grenzübergang Schafberg
Am Mittwoch (11.02.2026) geriet ein tschechischer Staatsangehöriger am Schafberg in Furth im Wald ins Visier des Zolls.
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Die Aussage: Der Reisende meldete proaktiv 15.000 Euro Bargeld an.
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Der Fund: Die Zöllner gaben sich damit nicht zufrieden. In seiner Jacke entdeckten sie weitere 1.275 Euro sowie 37.200 tschechische Kronen. Gesamtwert der Barmittel: 17.805 Euro.
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Konsequenz: Da auch diese Anmeldung unvollständig war, wurde ein Verfahren eingeleitet. Die Sicherheitsleistung betrug hier 2.140 Euro.
„Ab 10.000 Euro Bargeld besteht eine Anmeldepflicht beim Zoll“, betont René Matschke, Leiter des Hauptzollamts Regensburg. „Diese Angaben müssen vollständig und richtig sein.“
📋 Kompakt-Faktencheck: Bargeldverstöße
| Vorfall | Ort | Summe festgestellt | Sicherheitsleistung |
| A3 Straubing | PKW mit Anhänger | 15.800 € | 1.975 € |
| Furth im Wald | Grenzübergang Schafberg | 17.805 € | 2.140 € |
| Zuständigkeit | HZA Regensburg (KEV Furth im Wald) |
