In Neustadt/Wn. wird ein 37-jähriger Mann systematisch schikaniert. Nach Drohbriefen und Plakatzerstörungen flog in der Nacht zum Freitag ein Pflasterstein durch sein Fenster. Die Kriminalpolizei Weiden geht von einem politischen Hintergrund aus.

 

Neustadt/Wn. – Serie von Übergriffen in der Inneren Flosser Straße

Die Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. berichtet von einer besorgniserregenden Tatserie, die sich gegen einen 37-jährigen Deutschen richtet. Die Ermittler des Fachkommissariats für Staatsschutz sehen einen wahrscheinlichen Zusammenhang mit dem aktuellen Kommunalwahlkampf.

Die Chronologie der Ereignisse:

  • 28. Januar bis 2. Februar: Ein unbekannter Täter wirft ein Drohschreiben in den Briefkasten des Opfers.

  • 4. auf 5. Februar: In der unmittelbaren Nachbarschaft werden zahlreiche Wahlplakate heruntergerissen. Einige davon wurden gezielt auf das Grundstück des Mannes geworfen.

  • 12. auf 13. Februar (Nacht zum Freitag): Der vorläufige Höhepunkt der Gewalt. Unbekannte warfen einen in Zeitungspapier eingewickelten Pflasterstein durch eine Fensterscheibe des Wohnhauses.

 

Neustadt/Wn., Polizei
Foto: Symbolbild

 

Staatsschutz übernimmt Ermittlungen

Aufgrund der politischen Komponente hat das Fachkommissariat für Staatsschutz die Leitung übernommen. Ermittelt wird wegen Bedrohung (Verbrechenstatbestand) sowie mehrfacher Sachbeschädigung. Die Polizei prüft derzeit, ob alle Taten demselben Täter oder einer Tätergruppe zuzuordnen sind.


📋 Kompakt-Faktencheck: Staatsschutz-Ermittlungen

Detail Fakten
Ort Innere Flosser Straße, Neustadt a. d. Waldnaab
Zeitraum 28.01.2026 bis 13.02.2026
Geschädigter 37-jähriger Deutscher
Taten Drohbrief, Plakatvandalismus, Steinwurf (Pflasterstein)
Hintergrund Kommunalwahlkampf (wahrscheinlich)
Zuständigkeit KPI Weiden – Staatsschutz

📢 Zeugenaufruf der Kriminalpolizei

Die KPI Weiden benötigt dringend Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat im Bereich der Inneren Flosser Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet?

  • Wer kann Angaben zum Verfasser des Drohschreibens oder zum Steinwurf in der Nacht zum Freitag machen?

  • Hinweise an: Tel. 0961/401-2222