Das JURA-Volksfest in Neumarkt dauerte vom 11. bis 21. August 2023. Zum Ende haben die Verantwortlichen Bilanz gezogen.

Oberbürgermeister Thomas Thumann:

„Es war erneut ein tolles und vor allem friedliches und sicheres Volksfest bei uns in Neumarkt mit seiner stimmungsvollen, gemütlichen Atmosphäre und vielen Besuchern, auch wenn wegen der heißen Tage und der dazwischen manchmal auftauchenden Gewitterschauer der Besucherzuspruch mit rund 300.000 Gästen sehr gut, aber nicht rekordverdächtig war. Die Höhepunkte wie der Festzug, die Pferde- und Fohlenschau, die Familiennachmittage, der Seniorennachmittag und der Tag für Menschen mit Behinderung oder das Feuerwerk haben sich wie gewohnt als attraktive Angebote erwiesen. Alleine beim Festzug waren so viele Zuschauer wie selten an der Strecke gewesen. Bemerkenswert auch, wie gut die Abwicklung beim Seniorennachmittag durch die Braterei Härteis funktioniert hat, die heuer erstmals die Essensbewirtung als Festküche übernommen haben und auch an den anderen Tagen gezeigt haben, dass sie den Ansturm bewältigen können. Ich kann nur allen danken, die zu einem so problemlosen, bestens funktionierenden und umso schöneren Volksfest beitragen: der PI Neumarkt, dem Sicherheitsdienst und dem BRK, den Stadtwerken und dem Landkreis sowie den Nachbargemeinden für das Busangebot, der Festbrauerei Glossnerbräu, den Schaustellern mit der Familie Wunderle an der Spitze, Johann Paulus für sein vielfältiges Wirken bei Festzug und Pferdeschau, den Mitarbeitern der Stadt und in Bauhof und Stadtgärtnerei sowie ganz besonders Thomas Thumann, dem Leiter des Hauptamtes der Stadt als Organisator des gesamten Volksfestes, der zusammen mit Christina Jüttner und seinem Team dieses Fest erneut souverän über die Bühne gebracht hat.”

Festreferent Stadtrat Franz Düring:

„Es war ein ganz tolles Volksfest“ so fasst Festreferent Franz Düring seine Freude über das diesjährige JURA-Volksfest zusammen. „Natürlich hatten wir auch Tage, an denen etwas weniger Besucher vor Ort waren, aber das war sicher zum großen Teil dem heißen Wetter geschuldet. Ab Freitag und bis zum Finale waren die Jurahallen und der Festplatz aber bestens besucht“ sagt der Festreferent. Er ist immer wieder begeistert, wie gut die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten des Volksfestes funktioniert. Die Festwirtsfamilie hat neben der Getränkebewirtung auch erstmals die Festküche übernommen und das hat bestens geklappt, mit hoher Qualität des Essens und hervorragenden Abläufen. Festreferent Düring stellt hier das gesamte Team des Festwirts ganz besonders lobend heraus.

Festwirtsehepaar Härteis:

Mit einem herzlichen Dank an ihr tolles und hochmotiviertes Team, das für eine sehr gute Bewirtung gesorgt hat und mit einem Dank für die sehr gute Zusammenarbeit mit allen Vertragspartnern, vor allem mit der Stadt Neumarkt, beginnt das Festwirtsehepaar Härteis ihr Fazit zum JURA-Volksfest 2023.

„Wir konnten alle Gäste des JURA-Volksfestes in den Jurahallen, im Biergarten und im Weinzelt gut mit Getränken bewirten. Eine neue, aber aus unserer Sicht sehr gelungene neue Herausforderung war die Übernahme der Festküche mit der Braterei und der Essenbewirtung für die Essensbox. Hier haben wir sehr viele positive Rückmeldungen zur Bewirtung, insbesondere zu neuen Gerichten erhalten und wir haben uns riesig über die vielen sehr positiven Rückmeldungen zum Ablauf des Seniorennachmittags gefreut.“ sagt Marco Härteis. Auch für die Festwirte und Ihr Team waren die heißen Temperaturen während der 11 Tage Volksfest eine große Herausforderung: „Trotz des heißen Wetters können wir mit dem Besuch des Volksfestes sehr zufrieden sein“.

Schaustellersprecher Günter Wunderle:

Die Bilanz der Schausteller fällt gemischt aus: „Wir hatten sehr starke Tage, wie die beiden Familiennachmittage und den zweiten Freitag sowie den letzten Montag, aber an den übrigen Tagen war der Besuch eher schwach“ sagt Schaustellerchef Günter Wunderle. Er schätzt den Umsatzrückgang auf ca. 30 % im Vergleich zum Vorjahr. „Wir hatten zwar Glück, dass keine Unwetter während des Volksfestes in Neumarkt stattgefunden haben, aber insgesamt war es zu heiß für uns. Insgesamt war das Volksfest für uns noch zufriedenstellend“ sagt der Schaustellerchef.  Für das nächste Jahr hofft Wunderle auf besser Bedingungen, so dass der an sich gute Festplatz in Neumarkt wieder seinem guten Ruf in Schaustellerkreisen gerecht wird.

PI Neumarkt, EPHK Jörg Degenkolb:

Aus Sicht der Polizei war es ein sehr ruhiges Fest mit wenigen polizeirelevanten Vorfällen. „Das JURA-Volksfest war in diesem Jahr noch friedlicher und ruhiger als im Vorjahr, und das trotz des teilweise sehr hohen Besucheraufkommens an vielen Tagen.“ sagt Erster Polizeihauptkommissar Jörg Degenkolb von der PI Neumarkt. (Eine eigene Veröffentlichung mit einer Statistik der Straftaten bzw. Ordnungswidrigkeiten erfolgt direkt durch die PI Neumarkt.)

Sicherheitsdienst KR-Security, Ingolstadt, Holger Krull

Für den Sicherheitsdienst sagt Holger Krull, Geschäftsführer von KR-Security, dass keine relevanten Probleme erkennbar waren und es ein ruhiges und friedliches Fest war. „Die Zusammenarbeit mit den weiteren Sicherheits- und Hilfskräften, also der Polizei, dem BRK, der Feuerwehr und mit der Stadt Neumarkt als Veranstalter war vorbildlich, vielen Dank dafür“, sagt Holger Krull. Angesichts der Unwetterwarnung am Donnerstagabend wurden die im Sicherheitskonzept festgelegten Maßnahmen eingeleitet, die bestens funktioniert haben. „Zum Glück kam das Unwetter nicht nach Neumarkt, aber mit diesem Testlauf wissen wir nun, dass wir auch für größere Problemstellungen gut vorbereitet sind.“

Bericht: Stadt Neumarkt