Ein aufmerksamer Marktmitarbeiter verhinderte am Freitag Schlimmeres, als ein Behälter mit entsorgten Batterien zu brennen begann. Der Vorfall in der Regensburger Straße forderte ein umfassendes Aufgebot an Einsatzkräften.


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Foto: Archivbild/J. Masching

Rauch aus dem Batteriecontainer

Am Freitag, dem 12. Juni 2026, ging um rund 12 Uhr bei der Integrierten Leitstelle Regensburg die Meldung ein, dass ein Batteriebehälter an einem Supermarkt in der Regensburger Straße in Obertraubling in Brand geraten war. Ein Mitarbeiter des Marktes hatte Rauch aus einem Container bemerkt, in dem Kunden ihre entsorgten Batterien und Akkus abgegeben hatten.

Geistesgegenwart verhindert Ausbreitung

Ohne zu zögern brachte der Mitarbeiter den rauchenden Behälter ins Freie – ein entscheidender Schritt, der ein Übergreifen der Flammen auf weitere Lithiumbatteriezellen verhinderte. Da Batterien und Akkus als Gefahrgut eingestuft sind und im Brandfall besondere Risiken wie unkontrollierte Reaktionen und giftige Rauchgase bergen, löste die Leitstelle umgehend einen Großalarm aus.

Großaufgebot rückt aus

Die Freiwillige Feuerwehr Obertraubling traf als erste Einheit ein und brachte das Feuer unter Kontrolle. Zur Unterstützung waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Niedertraubling und Neutraubling alarmiert worden. Einsatzleitende Führungskräfte des Landkreises übernahmen die Koordination vor Ort. Mehrere Rettungswägen sowie Notärzte waren vorsorglich in Bereitschaft.

Nur Sachschaden – keine Verletzten

Dank des schnellen Eingreifens des Marktmitarbeiters und der raschen Reaktion der Rettungskräfte blieb der Schaden überschaubar. Personen wurden nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden liegt im dreistelligen Bereich. Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Löscharbeiten wieder freigegeben.