Ein Brandalarm im Haus der Kunden der Sparkasse in Amberg löste in der frühen Freitagmorgenstunde einen Großeinsatz aus. Die Feuerwehr stellte einen Ammoniakaustritt fest und sperrte die Marienstraße für mehrere Stunden.


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Foto: Archivbild/J. Masching

Brandalarm löst Alarmierung aus

Am Freitag, den 17. Juli 2026, gegen 02:30 Uhr, wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aufgrund eines Brandalarms in die Marienstraße in Amberg alarmiert. Das Gebäude beherbergt das Haus der Kunden der Sparkasse. Die Feuerwehr Amberg rückte zur Einsatzstelle aus, um das Gebäude zu erkunden.

Ammoniakkonzentration im Untergeschoss festgestellt

Bei der Erkundung des Gebäudes stellten die Einsatzkräfte eine erhöhte Ammoniakkonzentration fest. Aus diesem Grund wurden weitere Kräfte nachalarmiert. Mit Schutzanzügen begaben sich die Feuerwehrleute ins Untergeschoss des Gebäudes. Dort entdeckten sie ein Leck in der Kühlung, welches zum Austritt von Ammoniak führte.

Marienstraße für mehrere Stunden gesperrt

Aus Sicherheitsgründen und um den Arbeitsbereich der Feuerwehr abzusichern, wurde die Marienstraße in diesem Bereich für mehrere Stunden komplett gesperrt. Die Sperrung dauerte von 02:30 Uhr bis 07:00 Uhr. Nach der Belüftung des Gebäudes wurde bereits eine Fachfirma zur Reparatur der Kühlanlage beauftragt. Es kam zu keinem Personenschaden.

Einsatzkräfte im Überblick

Die Feuerwehr Amberg war unter der Leitung von Stadtbrandrat Heinrich Scharf mit neun Fahrzeugen und etwa 25 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst sowie die Polizei Amberg waren mit weiteren Kräften eingesetzt.