Ein Auffahrunfall auf der A3 bei Barbing hat am Mittwochnachmittag einen größeren Rettungseinsatz ausgelöst. Neben mehreren Verletzten beschäftigten auch Schaulustige die Einsatzkräfte vor Ort.
Auffahrunfall bei stockendem Verkehr
Der Unfall ereignete sich am 13. Mai 2026 gegen 16:50 Uhr auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Passau auf Höhe der Anschlussstelle Rosenhof.
Ein 61-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Deggendorf erkannte den stockenden Verkehr zu spät und fuhr auf den Pkw einer Familie aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch auf.
Da beim ersten Notruf zunächst von einem schweren Unfall mit mehreren Verletzten ausgegangen wurde, entsandte die Integrierte Leitstelle zahlreiche Rettungskräfte zur Unfallstelle.
Rettungshubschrauber landet auf Autobahn
Unter anderem kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz, der direkt auf der Fahrbahn landete. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen musste die A3 in Richtung Passau vollständig gesperrt werden.
Die betroffene Familie – zwei Erwachsene im Alter von 34 und 32 Jahren sowie ein zweijähriges Kind – erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Sie wurden in Regensburger Krankenhäuser gebracht.
Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.
Schaulustige filmen Unfallstelle
Zusätzlich zur Unfallaufnahme mussten sich Einsatzkräfte der Verkehrspolizei Regensburg um mehrere Schaulustige kümmern.
Drei Personen filmten die Unfallstelle unberechtigt. Die Polizei unterband die Aufnahmen und leitete gegen alle Beteiligten Strafverfahren ein.
Besonders auffällig verhielt sich ein Mann, der laut Polizei durch die Rettungsgasse bis zur Unfallstelle fuhr, um dort Videoaufnahmen anzufertigen.
Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort
Neben der Verkehrspolizei waren die Feuerwehren Neutraubling und Wörth an der Donau sowie zahlreiche Rettungsdienste im Einsatz.
Nach rund einer Stunde konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.