Bund-Länder-Dunkelfeldbefragung „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“ (SKiD)

Wiesbaden (ots)  Erste Welle von SKiD als Startschuss für eine regelmäßige statistikbegleitende Opferbefragung in Deutschland

Ab heute erhalten über 120.000 Bürgerinnen und Bürger, die per Zufall ausgewählt wurden, Post im Auftrag des Bundeskriminalamts (BKA): Mit einem Ankündigungsschreiben werden sie über das Projekt „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland (SKiD)“ informiert und gebeten, sich an der Befragung zu beteiligen. Die offizielle Einladung mit Fragebogen folgt ab Anfang November.

SKiD ist die Dunkelfeldstudie des BKA und der Polizeien der Länder. Das BKA setzt sie mit Unterstützung des beauftragten Umfrageinstituts infas in enger Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten der Polizeien aller 16 Bundesländer um. Die Befragung soll ab sofort alle zwei Jahre durchgeführt werden.

Befragt werden Bürgerinnen und Bürger aus allen Bundesländern. Bezogen auf die Einwohnerzahl werden besonders viele Personen in Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Thüringen befragt: Diese Bundesländer haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die auf sie entfallene Stichprobe zu erhöhen.

SKiD hat das Ziel, das Wissen über Kriminalität und den Schutz vor Kriminalität zu verbessern. Hierfür sollen Erkenntnisse zum Dunkelfeld, also zu den der Polizei nicht bekannt gewordenen Straftaten, gewonnen werden. Erforscht werden auch die Umstände und die Folgen des Opferwerdens, das Ausmaß der Furcht vor Kriminalität und die Wahrnehmung der Arbeit der Polizei in der Bevölkerung.

Das BKA bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die ein Anschreiben erhalten haben, sich an der Befragung zu beteiligen. Mit der Teilnahme haben Sie die Möglichkeit, der Polizei Ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Sicherheit mitzuteilen und einen wichtigen Beitrag für die Dunkelfeldforschung in Deutschland zu leisten.

Unter www.bka.de/skid finden Sie weiterführende Informationen zur Methodik von SKiD, einen Flyer zum Ausdrucken, Kontaktmöglichkeiten für Ihre Fragen und vieles mehr. Besuchen Sie uns auch auf Facebook, Twitter und Instagram.

 

Bericht des BKA

Bild: Symbolbild