Am frühen Donnerstagmorgen (7. September) hat die Bundespolizei einen 33-jährigen am Hauptbahnhof gestoppt: Der Mann war mit Schlägen und Tritten auf sein Opfer losgegangen.

Gegen 05:15 Uhr mündete eine verbale Auseinandersetzung in Gewalt. Ein 33-jähriger Deutscher hatte seinem Opfer, einem 18-jährigen Tunesier, am Rolltreppenabgang in der Regensburger Bahnhofshalle mit dem Fuß in den Rücken getreten und mit flacher Hand nach dem Kopf geschlagen.

Ob der 18-Jährige durch den Schlag auch getroffen wurde, wird noch ermittelt. Sichtbare Verletzungen hatte er glücklicherweise nicht erlitten. Den Handgreiflichkeiten vorausgegangen war ein Streit der beiden Männer am Arcadensteg, der dann in der Bahnhofhalle eskalierte. Eine Bundespolizistin musste eingreifen und trennte zunächst die zwei Männer. Der Angreifer schaffte es aber, sich aus dem Festhaltegriff der Beamtin loszureißen und sein Opfer erneut zu attackieren.

Eine herbeigeeilte Streife der Bundespolizei konnte den 33-Jährigen schließlich festnehmen und zur Dienststelle bringen. Die Beamten ermitteln jetzt wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Körperverletzung gegen den Mann.

Bericht der Bundespolizei Waldmünchen