Bei Grenzkontrollen in Furth im Wald stellten Bundespolizisten bei vier Tschechen Betäubungsmittel sicher. Der Zoll übernahm die Ermittlungen, zudem wurde eine verbotene Waffe gefunden.


Haftbefehl
Foto: BP Waidhaus

Marihuana und Methamphetamin im Kleinbus

Furth im Wald. Am Sonntag, den 12. Juli 2026, gegen 20:20 Uhr, kontrollierten Bundespolizisten am Grenzübergang Furth im Wald einen Kleinbus mit tschechischer Zulassung bei der Einreise. Im Gepäck des Beifahrers entdeckten die Beamten jeweils eine geringe Menge Marihuana und Methamphetamin. Die Drogen wurden sichergestellt. Der zuständige Zoll Furth im Wald übernahm die Ermittlungen gegen den 38-jährigen Tschechen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Konsumcannabisgesetz.

Bei einem Mitfahrer fanden die Beamten in der Hosentasche ein verbotenes Springmesser und stellten es sicher. Das Bundespolizeirevier Furth im Wald ermittelt gegen den 39-jährigen Tschechen wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.


Marihuana in Zug aus Prag entdeckt

Etwa zehn Minuten später kontrollierte eine Bundespolizeistreife in einem Zug aus Prag auf Höhe Furth im Wald einen 43-jährigen Tschechen. Im Rucksack fanden die Beamten eine Tüte mit rund zwölf Gramm Marihuana. Die Substanz wurde sichergestellt.

Bereits am Tag zuvor, am Samstag, den 11. Juli 2026, gegen 16:30 Uhr, hatten Bundespolizisten in einem grenzüberschreitenden Zug aus Prag einen 30-jährigen Tschechen mit rund acht Gramm Marihuana erwischt. Die Further Zöllner zeigten beide Männer wegen Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz an.


Cannabisprodukte und Kokain sichergestellt

Ebenfalls in einem Zug aus Prag entdeckten Fahnder am Samstag gegen 18:30 Uhr bei einem Reisenden rund 14 Gramm Cannabisprodukte und eine geringe Menge Kokain. Die Beamten stellten die Drogen sicher. Der zuständige Zoll Furth im Wald ermittelt gegen den 40-jährigen Tschechen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Konsumcannabisgesetz.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen gestatteten die Beamten allen Tschechen die Weiterreise.