Die Bundespolizei Waldmünchen hat am Montagnachmittag einen per Haftbefehl gesuchten Mann gestoppt. Nur durch das schnelle Begleichen seiner Justizschulden konnte der 39-Jährige den Gang ins Gefängnis in letzter Sekunde verhindern.
Haftbefehl bei der Einreisekontrolle vollstreckt
Am Montagnachmittag (12.01.2026) kontrollierten Beamte der Bundespolizei gegen 14:40 Uhr einen Pkw mit rumänischer Zulassung am Grenzübergang Furth im Wald. Bei der Routineüberprüfung des Fahrers im polizeilichen Fahndungssystem leuchtete ein Haftbefehl auf.
Der 39-jährige Rumäne war im April 2025 vom Amtsgericht Freiburg im Breisgau wegen Diebstahls rechtskräftig verurteilt worden. Da er die verhängte Geldstrafe bisher nicht bezahlt hatte, suchte ihn die Staatsanwaltschaft nun mit einem Vollstreckungshaftbefehl.

Furth im Wald – 550 Euro retten die Freiheit
Die Handschellen klickten zunächst, doch der Verurteilte hatte Glück im Unglück: Er war zahlungsfähig. Um die drohende Ersatzfreiheitsstrafe abzuwenden, beglich er seine Schulden in Höhe von rund 550 Euro direkt bei den Beamten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Einzahlung der Summe durfte der Mann seine Reise fortsetzen.
📋 Kompakt-Faktencheck
| Details | Information |
| Ort | Grenzübergang Furth im Wald |
| Zeit | Montag, 12.01.2026, 14:40 Uhr |
| Person | 39-jähriger Rumäne |
| Delikt | Diebstahl (Urteil AG Freiburg, April 2025) |
| Betrag | ca. 550 Euro Geldstrafe |
| Ergebnis | Verhaftung abgewendet durch Sofortzahlung |
