Ein mit Munition beladener Lastwagen geriet auf der Bundesstraße 299 bei Grafenwöhr in Schräglage und landete im Graben. Die Feuerwehren sperrten einen 250-Meter-Sicherheitsradius ab, die Bundeswehr übernahm die sichere Entladung der Munition.


Regensburg, Schwarzenfeld
Foto: Symbolbild/KI

Lkw in Schräglage im Graben

Am Mittwoch, 8. Juli 2026, gegen 7:30 Uhr erhielt die Polizeidienststelle in Eschenbach die Mitteilung, dass ein Lastwagen auf der Bundesstraße 299 kurz vor Grafenwöhr aus Richtung Pressath kommend in einer Schräglage in einem Graben lag. Daraufhin wurde die Rettungskette alarmiert, so Einsatzleiter Thorsten Fiebiger aus Eschenbach. Die Feuerwehren aus Grafenwöhr, Pressath, Kirchenthumbach, Gössenreuth, Gmünd und Dießfurt wurden zur Absperrung des etwa 250 Meter großen Sicherheitsradius zur Einsatzstelle gerufen.

Gefahrgut sicher entladen

Der Lkw-Fahrer hatte nicht versucht, seinen 40-Tonner aus dem Graben zu rangieren, wodurch das Fahrzeug zunächst nicht beschädigt wurde. Spezialisten der Verkehrspolizei Amberg trafen vor Ort ein und prüften die Lage. Der Lkw hatte Munition als Gefahrgut geladen und musste sicher entladen werden. Dies übernahm die Bundeswehr. Die Paletten mit der Munition wurden sicher abgeladen und auf einen Bundeswehr-Lkw verladen.

Bergung mit Kran

Nach dem Abtransport der Gefahrstoffe musste der sich festgefahrene Lastwagen mit einem Kran angehoben werden, um nicht den Öltank zu beschädigen. Die B 299 war für mehrere Stunden voll gesperrt. Auch die Fuß- und Radwege wurden abgesperrt, was jedoch einige Personen nicht ernst nahmen. Trotz Anweisungen der Sicherheitskräfte fuhren diese hindurch. Auch Worte der Polizei schienen die uneinsichtigen Personen nicht zu beeindrucken.

Keine Gefahr für die Bevölkerung

Die Polizei weist nochmals darauf hin, dass es zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung gab.