In der Stadtpfarrkirche Furth im Wald wurde eine Marienikone mutwillig verunstaltet – gleichzeitig registrierte die Polizei Internetbetrugsfälle und ahndete Verstöße im Straßenverkehr.
Marienikone in Kirche beschädigt
In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es in der Stadtpfarrkirche Furth im Wald zu einer mutwilligen Sachbeschädigung. Unbekannte Täter bespritzten eine Marienikone sowie die dahinterliegende Wand mit heißem Kerzenwachs aus den Opferkerzen. Das eingetrocknete Wachs lässt sich nach Einschätzung der Polizei nicht ohne weiteres entfernen, ohne die sakrale Figur zu beschädigen. Eine aufwendige Restaurierung durch einen Fachbetrieb dürfte erforderlich sein. Zusätzlich wurde ein Rosenkranz, der über den Händen der Figur hing, mutwillig zerrissen.
Wer Hinweise auf den oder die Täter geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Furth im Wald zu melden.
Internetbetrug: Zwei Fälle angezeigt
Im Dienstbereich der Polizeiinspektion Furth im Wald wurden erneut zwei Fälle von Internetbetrug zur Anzeige gebracht. Ein 39-jähriger Einwohner aus Furth im Wald wollte über eine Online-Auktionsplattform eine Sickenmaschine im Wert von rund 500 Euro erwerben. Nach Einigung über die Kaufmodalitäten überwies er den Betrag über die PayPal-Funktion „Freunde & Familie“ – eine Zahlungsoption, die zwar Verkaufsgebühren spart, jedoch keinerlei Käuferschutz bietet und keine Rückforderungsmöglichkeiten einräumt. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf die Risiken dieser Zahlungsmethode hin.
Einem 73-jährigen Mann aus Neukirchen beim Heiligen Blut wurde über einen gefälschten Zeitungsartikel eine vermeintlich lukrative Handelsplattform empfohlen. Darin warb angeblich eine bekannte Persönlichkeit für hohe Gewinnversprechen. Auf der angegebenen Homepage gab der Mann in gutem Glauben seine persönlichen Daten sowie Kreditkarteninformationen ein. Kurz darauf wurden 250 Euro von seinem Konto abgebucht. Die Polizei rät, bei Investitionsangeboten im Internet – insbesondere mit Promi-Werbung – stets besondere Vorsicht walten zu lassen und persönliche Daten niemals ungeprüft weiterzugeben.
Mangelhafte Ladungssicherung auf der B 20
Auf der Bundesstraße 20 bei Arnschwang kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Furth im Wald am Mittwoch einen Autotransporter. Bei der Überprüfung stellten sie fest, dass drei der acht geladenen Pkw nicht vorschriftsmäßig gesichert waren. Der 36-jährige Fahrer des Sattelzuges wurde an der Weiterfahrt gehindert, zudem wurde eine Sicherheitsleistung einbehalten.
Verbotenes Wenden im Chambtunnel
Am Mittwochnachmittag löste im Chambtunnel die Höhenkontrolle aus. Die dadurch entstehende Verzögerung veranlasste zwei Fahrzeugführerinnen dazu, auf der Durchgangsspur verbotswidrig zu wenden. Sowohl eine 57-Jährige aus dem Landkreis Cham als auch eine 54-Jährige aus Falkenfels müssen nun mit einem Bußgeld rechnen.