Von einer dramatischen Rettung in der Donau bis hin zu Betrugsversuchen und zahlreichen Verkehrsverstößen – die Polizei hatte am Wochenende in der Oberpfalz alle Hände voll zu tun.


Kurzmeldungen, Polizei, Montag
Foto: Symbolbild

Schwimmer aus der Donau gerettet

In Regensburg geriet am Sonntagabend ein 32-jähriger Mann beim Schwimmen in der Donau unterhalb der Steinernen Brücke in einen Wasserstrudel und konnte sich nicht mehr selbst ans Ufer retten. Passanten alarmierten den Notruf. Zwei beherzte Männer zogen den Schwimmer schließlich unverletzt ans Ufer. Nach einer Untersuchung durch den Rettungsdienst konnte er nach Hause entlassen werden.

Diebstähle und Sachbeschädigungen

In Burglengenfeld wurde ein hochwertiges E-Bike der Marke Raymon im Wert von rund 1.500 Euro gestohlen. Das Fahrrad war in der Regensburger Straße mit einem Zahlenschloss gesichert abgestellt worden. Die Polizei bittet um Hinweise.

In Roding verhinderten offenbar Störungen durch Dritte einen Kupferdiebstahl auf dem Gelände einer Baufirma. Die Täter flüchteten ohne Beute. Im Rahmen der Fahndung kontrollierte die Polizei einen 30-jährigen Slowaken, bei dem unter anderem eine Sturmhaube, Handschuhe und ein Akku-Schneidwerkzeug gefunden wurden. Die Ermittlungen dauern an.

In Oberviechtach beschmierten Unbekannte eine Brücke sowie mehrere Verkehrs- und Hinweisschilder mit schwarzer Lackfarbe. Der entstandene Sachschaden ist bislang noch nicht beziffert.

Unfallflucht und Zeugen gesucht

Die Polizei Neutraubling ermittelt wegen einer Unfallflucht am Guggenberger See. Ein bislang unbekannter Fahrer kam von der Fahrbahn ab, beschädigte zwei Verkehrszeichen und verursachte Flurschäden. Anschließend flüchtete er. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte es sich bei dem Unfallfahrzeug um einen schwarzen Dacia handeln.

Mehrere Fälle von Fahren ohne Fahrerlaubnis

Am Badeweiher in Pösing kontrollierte die Polizei einen 18-jährigen Kleinkraftradfahrer, der zunächst behauptete, sein Fahrzeug lediglich geschoben zu haben. Später räumte er ein, ohne die erforderliche Fahrerlaubnis gefahren zu sein. Gegen ihn wird nun ermittelt.

Auch in Nittenau wurden bei Verkehrskontrollen zwei Autofahrer ohne gültige Fahrerlaubnis festgestellt. Beide mussten ihre Fahrt beenden und sehen Strafanzeigen entgegen.

Schockanrufe bleiben erfolglos

Im Landkreis Neustadt an der Waldnaab erkannte eine 76-jährige Frau einen perfiden Schockanruf gerade noch rechtzeitig. Betrüger hatten behauptet, ihre Tochter benötige dringend Geld für ein lebensrettendes Medikament. Erst als die Seniorin das Auto ihrer Tochter vor dem Haus bemerkte, durchschaute sie den Betrugsversuch.

Auch in Nittenau gingen am Freitagnachmittag mehrere Schockanrufe ein. Die Täter forderten hohe Kautionszahlungen nach angeblichen Verkehrsunfällen von Angehörigen. Sämtliche Angerufenen erkannten den Betrug und verständigten die Polizei. Ein Vermögensschaden entstand nicht.

Hohe Geschwindigkeiten bei Kontrollen

Bei Geschwindigkeitsmessungen der Verkehrspolizei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt. Auf der Kreisstraße SAD 3 bei Schwandorf wurde ein Autofahrer mit 118 km/h statt erlaubter 60 km/h gemessen. Ihn erwarten 480 Euro Bußgeld, zwei Punkte und zwei Monate Fahrverbot.

Auf der B299 bei Ursensollen wurde ein weiterer Fahrer mit 168 km/h bei erlaubten 120 km/h geblitzt. Dafür drohen 320 Euro Bußgeld, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Schwerer Sturz eines Rennradfahrers

Bei Kastl wurde ein 50-jähriger Rennradfahrer schwer verletzt. Er bemerkte zu spät, dass seine vorausfahrende Gruppe abbremsen musste, touchierte ein anderes Fahrrad und stürzte. Der Mann kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Der Sachschaden fiel mit rund 30 Euro gering aus.