Neben mehreren Verletzten ermitteln die Beamten in verschiedenen Fällen und bitten teilweise um Zeugenhinweise.


Polizei Oberpfalz Mittwoch Kurzmeldungen
Foto: Symbolbild/J. Masching

Verkehrsunfälle fordern Verletzte und hohen Sachschaden

Mehrere Verkehrsunfälle ereigneten sich am Dienstag und Mittwoch in der Region. In Amberg wurde ein 33-jähriger Autofahrer bei einem Auffahrunfall im Kreisverkehr am Nabburger Torplatz leicht verletzt. Ein 86-jähriger Fahrer hatte das verkehrsbedingte Anhalten zu spät erkannt und schob das Fahrzeug des Vorausfahrenden mehrere Meter weiter. Der Sachschaden beträgt rund 5.500 Euro.

Schwerwiegender verlief ein Frontalzusammenstoß auf der Staatsstraße 2238 bei Hirschau. Ein 29-jähriger Autofahrer geriet beim Überholen eines Lastwagens auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Pkw. Insgesamt fünf Personen wurden leicht verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf rund 16.000 Euro geschätzt. Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei den bislang unbekannten Fahrer des beteiligten Lastwagens als Zeugen.

In Poppenricht übersah ein 84-jähriger Autofahrer beim Einfahren auf die Staatsstraße 2040 einen vorfahrtsberechtigten Pkw. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde.

Ein weiterer Unfall ereignete sich in Maxhütte-Haidhof. Ein 17-Jähriger schätzte beim Linksabbiegen mit einem elektrischen Leichtfahrzeug den Abstand eines entgegenkommenden Autos falsch ein. Er wurde leicht verletzt, beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 22.500 Euro.

Auf der Bundesstraße 85 bei Cham kam es zudem zu einem Auffahrunfall. Eine 19-jährige Autofahrerin bemerkte das Bremsmanöver eines vorausfahrenden Fahrzeugs zu spät. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt rund 3.500 Euro.

Brände durch Technik und Unwetter

Gleich mehrere Brände beschäftigten die Feuerwehren. In einem Versorgungsbetrieb im Schwandorfer Ortsteil Dachelhofen geriet eine Förderschnecke für Silage aufgrund eines technischen Defekts in Brand. Der Sachschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.

Auch in Hauxdorf brach an einem Teleskoplader ein Feuer im Motorraum aus. Der Besitzer konnte die Maschine noch rechtzeitig aus einer Scheune ziehen, bevor die Feuerwehr den Brand löschte. Als Ursache gilt ebenfalls ein technischer Defekt. Der Schaden am Fahrzeug liegt bei rund 5.000 Euro, das Gebäude blieb unbeschädigt.

Für erhebliche Schäden sorgte ein Gewitter am Mittwochmorgen in Duggendorf. Ein Blitzeinschlag setzte einen Telefonmast in Brand und verursachte massive Schäden an der Elektroinstallation mehrerer Gebäude. Außerdem geriet der Dachstuhl eines Nebengebäudes in Brand. Der Gesamtschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt. Verletzt wurde niemand.

Sachbeschädigungen und Ermittlungen

In Wernberg-Köblitz ermittelt die Polizei wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. An zwei Fahrzeugen wurden unabhängig voneinander sämtliche Radschrauben eines Vorderrades gelockert. Beide Fahrerinnen bemerkten ungewöhnliche Fahrgeräusche und suchten rechtzeitig eine Werkstatt auf. Nur durch Zufall kam es zu keinem schweren Unfall.

In Schmidgaden entfernte ein bislang Unbekannter ein Ablaufrohr an einem Teich. Dadurch liefen rund 2.500 Kubikmeter Wasser aus, der Pegel sank um etwa 75 Zentimeter. Der entstandene Schaden liegt im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Polizei bittet um Hinweise.

Straftaten und Verkehrsdelikte

Am Almer Weiher wurde ein 31-jähriger Mann beim Angeln kontrolliert. Dabei stellten Polizeibeamte fest, dass sein Fischereischein gefälscht war. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Urkundenfälschung und Fischwilderei ermittelt.

In Sulzbach-Rosenberg wurde eine 16-jährige Schülerin mit sogenanntem „Baller-Liquid“ an ihrer Schule angetroffen. Bei einer Durchsuchung fanden Polizeibeamte mehrere entsprechende Behältnisse. Die Jugendliche wurde anschließend ihrer Mutter übergeben.

In Amberg entdeckten Passanten einen verletzten 50-jährigen Radfahrer nach einem Sturz. Ein Alkoholtest ergab später einen Wert von über 1,5 Promille. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

Bei einer Verkehrskontrolle in Chamerau fiel zudem eine 65-jährige Autofahrerin durch Alkoholgeruch auf. Nach einem positiven Atemalkoholtest erwarten sie nun ein Bußgeld von 500 Euro sowie ein einmonatiges Fahrverbot.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

In mehreren Fällen dauern die Ermittlungen an. Insbesondere zu den gelockerten Radschrauben in Wernberg-Köblitz, der Sachbeschädigung an einem Teich in Schmidgaden sowie zum Frontalzusammenstoß bei Hirschau bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.

Weitere Informationen zu Verkehrssicherheit, Kriminalprävention und Verhalten im Straßenverkehr bietet die Bayerische Polizei.