Mehrere Einsätze beschäftigten die Polizeiinspektion Neustadt a.d. Waldnaab am Wochenende. Neben einer schnell geklärten Unfallflucht kam es zu einem Ladendiebstahl sowie zwei Brandeinsätzen.
Unfallflucht nach Parkplatzrempler
Am Samstagmorgen parkte ein Autofahrer mit seinem Kia auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Karl-Hofbauer-Straße in Altenstadt a.d. Waldnaab. Nach dem Einkauf touchierte der Mann beim Ausparken den geparkten Nissan eines 68-jährigen Fahrzeughalters. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 3.500 Euro.
Anschließend verließ der Fahrer die Unfallstelle, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Da das Kennzeichen bekannt war, konnte eine Polizeistreife den Fahrzeughalter kurze Zeit später an seiner Wohnanschrift antreffen. Der 80-jährige Mann räumte ein, das Fahrzeug zur Unfallzeit gefahren zu haben. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Informationen zum richtigen Verhalten nach einem Verkehrsunfall bietet die Bayerische Polizei unter dem Begriff <a href=“https://www.polizei.bayern.de/verkehr/verkehrsrecht/005377/index.html“ target=“_blank“ rel=“noopener noreferrer“>Verhalten nach Verkehrsunfall</a>.
Ladendiebstahl an der SB-Kasse
Ebenfalls am Samstagmorgen kontrollierten Mitarbeiter eines Supermarktes eine 34-jährige Kundin, nachdem sie an der Selbstbedienungskasse lediglich zwei Artikel bezahlt hatte. Im Einkaufskorb befanden sich jedoch weitere unbezahlte Waren im Wert von mehr als 30 Euro.
Bei der anschließenden Kontrolle wurden zusätzlich weitere Artikel in ihrer Jacke entdeckt. Insgesamt versuchte die Frau Waren im Gesamtwert von knapp 70 Euro aus dem Markt zu entwenden. Die Polizei nahm die Ermittlungen wegen Ladendiebstahls auf.
Feuer im Wald schnell gelöscht
Am Freitagabend gegen 21.30 Uhr geriet in einem Waldstück bei Floß ein Haufen Käferstreu in Brand. Die Flammen beschädigten mehrere umliegende Bäume.
Die alarmierte Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen und eine weitere Ausbreitung verhindern. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 100 Euro. Nach ersten Einschätzungen gilt eine Selbstentzündung als wahrscheinlichste Brandursache.
Rauchentwicklung setzt Mähdrescher außer Betrieb
Bereits am frühen Freitagabend bemerkte ein 70-jähriger Landwirt während Drescharbeiten auf einem Feld bei Luhe-Wildenau Rauch im Inneren seines Mähdreschers. Mit einem Feuerlöscher konnte er einen größeren Brand zunächst selbst verhindern.
Die Feuerwehren aus Luhe und Oberwildenau übernahmen anschließend die Nachlöscharbeiten. Der Mähdrescher wurde durch den Brand so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war und auf dem Feld zurückbleiben musste. Der Landwirt blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.