Beim oberpfalzweiten Kontrolltag maß die Polizei Furth im Wald auf der B20 17 Geschwindigkeitsverstöße. Ein 22-jähriger Chamer war mit 153 km/h mehr als 50 km/h zu schnell unterwegs.
Messstelle bei Arnschwang eingerichtet
Die Polizeiinspektion Furth im Wald hat sich am Donnerstag, 18. Juni 2026, erneut am oberpfalzweiten Kontrolltag beteiligt. Überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit zählen zu den Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle, weshalb die Aktion gezielt auf einem besonders frequentierten Streckenabschnitt stattfand.
Auf der Bundesstraße 20 wurde auf Höhe Arnschwang in Fahrtrichtung Furth im Wald eine Geschwindigkeitsmessstelle errichtet. Mit einem Laserhandmessgerät kontrollierten die Beamten den vorbeifahrenden Verkehr. Bei wesentlicher Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h wurden die betroffenen Fahrzeuge an der Abfahrt Furth im Wald-Süd angehalten.
Deutsch-tschechische Zusammenarbeit
An der Kontrollstelle waren sowohl deutsche als auch tschechische Polizeikräfte im Einsatz. Die mehrstündige Aktion sollte bei den Verkehrsteilnehmern ein höheres Bewusstsein für die Gefahren und Risiken überhöhter oder nicht angepasster Geschwindigkeit schaffen. Nach Einschätzung der Polizei lässt sich nur so die Akzeptanz für vorgegebene Tempolimits erhöhen und damit die Verkehrssicherheit für alle verbessern.
17 Verstöße und ein Negativrekord
Während der Kontrollaktion registrierten die Beamten insgesamt 17 Geschwindigkeitsverstöße. Zusätzlich wurden mehrfache Verstöße gegen das Überholverbot angezeigt. Den traurigen Spitzenwert des Tages stellte ein 22-jähriger Mann aus dem Landkreis Cham auf: Er wurde mit 153 km/h gemessen und damit 53 km/h zu schnell. Diesem Verstoß folgen nach geltendem Bußgeldkatalog ein empfindliches Bußgeld sowie ein Fahrverbot.