Bei einer Kontrolle am Grenzübergang Waldsassen fanden Beamte über 20.000 Euro Bargeld. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Geldwäsche.


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Symbolbild Foto: J. Masching

Grenzfahnder kontrollieren Einreisende

Waldsassen, Landkreis Tirschenreuth. Am Samstag, den 11. Juli 2026, gegen 10:50 Uhr, kontrollierten Grenzfahnder im Rahmen einer Schleierfahndung am Grenzübergang Waldsassen auf der Bundesstraße 299 drei aus der Tschechischen Republik einreisende Personen.


Vier Geldbündel mit über 20.000 Euro

Im Verlauf der Kontrolle gab einer der drei Reisenden an, rund 20.000 Euro Bargeld mitzuführen. Bei der anschließenden Durchsuchung eines Tatverdächtigen fanden die Beamten insgesamt vier Geldbündel mit einer Gesamtsumme von über 20.000 Euro.


Ermittlungen wegen Geldwäsche

Im Rahmen einer Befragung gaben die drei Personen, ein 39-jähriger Vietnamese, ein 49-jähriger Pole sowie eine 39-jährige Vietnamesin, an, das Geld gehöre ihnen gemeinsam. Zur Herkunft des Bargeldes machten sie keine weiteren Angaben. Wegen des Verdachts der Geldwäsche wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Kriminalpolizeiinspektion Weiden in der Oberpfalz hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Im Zentrum der Ermittlungen steht die Klärung der Herkunft des Geldes.


Mobiltelefone sichergestellt

Im Zuge der Maßnahmen überprüften die Beamten die mitgeführten Mobiltelefone. Zwei Geräte wurden sichergestellt, nachdem die Herausgabe der Entsperrdaten verweigert wurde. Die Auswertung der Telefone soll zur Aufklärung der Geldherkunft beitragen. Das Bargeld wurde nicht sichergestellt und an einen der Tatverdächtigen wieder ausgehändigt.