Bericht und Bild: Stadt Regensburg
Regensburg. Wegen der Corona-Pandemie hat das Müllaufkommen aus To-Go-Verpackungen im vergangenen Jahr erheblich zugenommen. Für 2021 ist mit einer ähnlichen Entwicklung zu rechnen. Um dem entgegenzuwirken und zugleich dem Ziel „Zero Waste“ für Regensburg ein Stück näher zu kommen, hat die Stadtverwaltung vergangene Woche zu einer Online-Infoveranstaltung über Mehrwegpfandsysteme eingeladen.
Rund 30 Gastronomen haben die Gelegenheit genutzt, sich über verschiedene Möglichkeiten und die lebensmittelrechtlichen Voraussetzungen zu informieren. „Das große Interesse, das bei der Veranstaltung sichtbar wurde, freut uns sehr“, so Bürgermeister Ludwig Artinger. Das Modell Mehrwegpfandsysteme habe in den vergangenen Monaten enorm an Fahrt aufgenommen.
„Mit unserer Online-Infoveranstaltung möchten wir dazu beitragen, dass sich diese Entwicklung auch in Regensburg niederschlägt und Schachteln oder Styropor-Behältnisse, die nur einmal verwendet werden können, bald der Vergangenheit angehören.“ Da das nicht von heute auf morgen gehen werde, bereite sich die Stadt derzeit mit zusätzlichen Abfallbehältern auf das steigende Müllaufkommen vor.
Basierend auf den Erfahrungen aus dem Sommer 2020 werden rund 40 mobile Müllsackständer in der Altstadt aufgestellt. Auch das Modell der Sammelbehälter, in denen leere Pizzaschachteln gestapelt werden können, wird fortgeführt und weiter ausgebaut.
Diese speziellen Behälter, die mittlerweile alle zusätzlich mit einem „Regensburger Pfandkistl“ für leere Pfandflaschen versehen sind, werden heuer am Bismarckplatz, an der Treppe zum Eiserner Steg, am Kohlenmarkt, am Haidplatz, am Neupfarrplatz, an der Treppe bei der Wurstkuchl, in Stadtamhof sowie gleich dreifach am Marc-Aurel-Ufer zu finden sein.