Ein eskalierter Streit in Berching endete für einen 20-Jährigen im Klinikum. Dazu sorgten Verkehrsunfälle und ein alkoholisierter Randalierer für Polizeieinsätze im Landkreis.


Seniorin Polizei Neumarkt Serie
Foto: Symbolbild/J. Masching

Faustschlag nach Wortgefecht – Verletzter ins Klinikum

In Berching eskalierte am Donnerstagvormittag ein verbaler Streit zwischen einem 57-Jährigen und einem 20-Jährigen. Der ältere Mann schlug dem Jüngeren mit der Faust ins Gesicht und fügte ihm dabei sichtbare Verletzungen am Auge zu. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Klinikum. Auf den Tatverdächtigen wartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung nach § 223 StGB.

Vorfahrt missachtet – Kollision auf der Dreichlingerstraße

Am Donnerstag gegen 13.20 Uhr kam es in Neumarkt i.d.OPf. zu einem Verkehrsunfall an der Einmündung Hans-Dehn-Straße/Dreichlingerstraße. Eine 66-jährige Pkw-Fahrerin übersah beim Einbiegen nach rechts den vorfahrtsberechtigten Wagen eines 73-Jährigen, der in Richtung Freystädter Straße fuhr. Die Fahrzeuge kollidierten; beide Fahrer blieben unverletzt.

Unfallflucht am Kurt-Romstöck-Ring

Am Donnerstagnachmittag wurde auf dem Kurt-Romstöck-Ring in Neumarkt i.d.OPf. das Fahrzeug einer 23-Jährigen beschädigt. Ein unbekannter Pkw-Fahrer hatte beim Überholen aufgrund einer Fahrbahnverengung auf ihre Spur gewechselt. Um eine Kollision zu vermeiden, geriet die Frau mit ihrem Fahrzeug gegen den rechten Bordstein, wodurch Sachschaden in Höhe von rund 300 Euro entstand. Der Verursacher setzte seine Fahrt fort, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Das amtliche Kennzeichen des flüchtigen Fahrzeugs ist laut Polizei bekannt; die Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort sind eingeleitet.

Alkoholisierter Randalierer in Gewahrsam

In den frühen Morgenstunden des Freitags musste die Polizei in Neumarkt i.d.OPf. einen 57-jährigen Mann in Gewahrsam nehmen. Der polizeibekannte Mann hatte zuvor mehrfach missbräuchlich den Notruf gewählt und anschließend die Nachtruhe seiner Nachbarn durch ausdauerndes Klopfen und Klingeln an deren Wohnungstür gestört. Um weitere Straftaten zu verhindern, wurde er von den eingesetzten Beamten in eine Gewahrsamszelle verbracht.