Bei Grenzkontrollen in Waidhaus fielen am Montagabend drei kolumbianische Staatsangehörige auf, die deutlich länger im Schengenraum verblieben waren als erlaubt. Für das Trio endete die Busreise nach Mailand mit einer Anzeige und der sofortigen Zurückweisung.
Massive Überschreitung der 90-Tage-Frist
Am Montagabend (16.02.2026) kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus die Passagiere eines Fernreisebusses auf dem Weg von Prag nach Mailand. Dabei gerieten drei Kolumbianer (30, 33 und 40 Jahre alt) ins Visier der Fahnder.
Obwohl die Reisenden gültige Pässe vorlegten, deckte die Überprüfung einen massiven Verstoß gegen die Aufenthaltsbestimmungen auf. Kolumbianische Staatsbürger dürfen sich maximal 90 Tage innerhalb von 180 Tagen visumfrei im Schengenraum aufhalten. Alle drei hatten diesen Zeitraum deutlich überschritten:
-
Der 30-Jährige: Übertat die Frist um beachtliche 165 Tage.
-
Die 40-Jährige: Hielt sich 108 Tage zu lange im Schengen-Gebiet auf.
-
Der 33-Jährige: Überschritt die erlaubte Dauer um 40 Tage.

Festnahme und Zurückweisung nach Tschechien
Da die Überschreitung dieser Fristen eine Straftat wegen unerlaubter Einreise bzw. unerlaubten Aufenthalts darstellt, leiteten die Bundespolizisten umgehend Ermittlungsverfahren ein.
Die beabsichtigte Einreise nach Deutschland wurde gestoppt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen verweigerten die Beamten dem Trio die Einreise und wiesen alle drei Personen direkt nach Tschechien zurück.
📋 Kompakt-Faktencheck: Grenzkontrolle A6
| Detail | Fakten |
| Ort | Autobahn A6, Waidhaus |
| Zeitpunkt | Montagabend, 16.02.2026 |
| Personen | 3 kolumbianische Staatsangehörige (30, 33, 40 J.) |
| Verstoß | Überschreitung der visumfreien Zeit (bis zu 165 Tage) |
| Konsequenz | Vorläufige Festnahme, Strafverfahren, Zurückweisung |
