Bei einer Wohnungsauflösung in Freihung stießen Helfer auf verrostete Munition. Eine Spezialeinheit des Bayerischen Landeskriminalamtes sprengte die Geschosse.


Trunkenheitsfahrt, Kurzmeldungen, Polizei, Straßenverkehr, Regensburg
Foto: Symbolbild/KI

Munitionsfund bei Wohnungsauflösung

Freihung. Am Samstag, den 11. Juli 2026, gegen 14:00 Uhr, wurde der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg ein Munitionsfund im Rahmen einer Wohnungsauflösung mitgeteilt. Die Beamten fuhren zur betroffenen Adresse und nahmen den Fund vor Ort in Augenschein. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um zwei Geschosse aus dem Zweiten Weltkrieg handelte. Die Munition bestand aus einer Minen- sowie einer Schrapnellgranate für die Flugabwehr im Kaliber zwei und drei Zentimeter.


Verrostete Munition konnte nicht transportiert werden

Die Geschosse waren aufgrund ihres Alters sowie der jahrelangen Witterungseinwirkung in einem derart schlechten Zustand, dass ein Abtransport nicht durchgeführt werden konnte. Die Gefahr einer unbeabsichtigten Detonation beim Transport war zu hoch. Die Polizei entschied sich daher für eine fachgerechte Sprengung vor Ort.


Spezialeinheit aus München rückt an

Zur sicheren Beseitigung der Munition wurde eine Spezialeinheit des Bayerischen Landeskriminalamtes aus München angefordert. Die Spezialkräfte übernahmen den fachgerechten Transport innerhalb des Einsatzgebiets sowie die anschließende Sprengung. Ein örtlicher Landwirt stellte ein bereits abgeerntetes Feld zur Verfügung. Er unterstützte die Maßnahmen, indem er im Vorfeld ein geeignetes Sprengloch aushob.


Sprengung verlief planmäßig

Zur Absicherung der Einsatzstelle und zur Unterstützung der Maßnahmen waren die gemeindlichen Feuerwehren im Einsatz. Die Sprengung erfolgte gegen 19:00 Uhr und verlief planmäßig. Besondere Vorkommnisse traten nicht auf. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt.