Ein 47-jähriger Mann geriet am Ufer der Vils in Lebensgefahr. Zwei Passanten verhinderten durch sofortiges Eingreifen das Schlimmste.


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Foto: Archivbild / J. Masching

Medizinischer Notfall am Ufer der Vils

Am Mittwochnachmittag kam es im Bereich des Kurfürstenrings in Amberg zu einem dramatischen Rettungseinsatz. Ein 47-jähriger Mann erlitt aufgrund einer Vorerkrankung einen medizinischen Notfall und rutschte in dessen Folge einen Uferabhang zur Vils hinunter. Am Fuß des Abhangs kam er teilweise im Wasser liegend zum Stillstand – in einer akuten, lebensbedrohlichen Situation.

Zwei Passanten reagieren sofort

Eine 30-jährige Frau aus Ammerthal beobachtete den Vorfall unmittelbar und zögerte keine Sekunde. Gemeinsam mit einem 42-jährigen Zeugen aus Kümmersbruck eilte sie dem verunglückten Mann zu Hilfe. Während die Zeugin den Notruf veranlasste, begab sich ihr Begleiter in den Gefahrenbereich, stabilisierte den Mann und hielt dessen Kopf über Wasser – bis die Rettungskräfte eintrafen. Dieses entschlossene Handeln ist ein Paradebeispiel für gelebte Zivilcourage, wie sie der Weiße Ring und andere Organisationen aktiv fördern.

Rettungskräfte bestätigen: Eingreifen war lebensentscheidend

Nach übereinstimmender Einschätzung von Rettungsdienst und Feuerwehr konnte ein Ertrinken des Mannes ausschließlich durch das schnelle, selbstlose Handeln der beiden Ersthelfer verhindert werden. Der 47-Jährige wurde anschließend medizinisch versorgt und in die Obhut des Rettungsdienstes übergeben.

Polizei würdigt vorbildliches Verhalten

Die Polizeiinspektion Amberg würdigt das Verhalten der beiden Zeugen ausdrücklich. Ihre Aufmerksamkeit, ihre Hilfsbereitschaft und ihr Mut haben in diesem Fall maßgeblich dazu beigetragen, ein Menschenleben zu retten. Der Einsatz steht exemplarisch dafür, welchen Unterschied ziviles Engagement in Notfallsituationen bewirken kann.