Mit dem bundesweiten Aktionstag am 20. September unter dem Titel „Alarmstufe Rot – Krankenhäuser in Not“ machen die Kliniken in ganz Deutschland auf ihre verheerende wirtschaftliche Situation aufmerksam. Auch das Klinikum Neumarkt ist durch die immensen inflationsbedingten Kostensteigerungen und eine fehlende Refinanzierung erheblich belastet und schließt sich dem Protest an, ohne die Patientenversorgung zu vernachlässigen.

„Wir sind Teil des Protests und machen am Aktionstag auf die dramatische Situation aufmerksam, weil die massive Unterfinanzierung ein Ende haben muss; wir brauchen endlich wieder Verlässlichkeit. Nur so können wir die Versorgung der Patientinnen und Patienten auch in Zukunft garantieren und dem Personal unseres Klinikums zuverlässige Perspektiven bieten,“ so Vorstand Markus Graf.

Während unser Krankenhaus mit dem Management am Brandenburger Tor in Berlin „Flagge“ zeigen wird, solidarisieren sich die Klinikbeschäftigten hier in unserer Einrichtung mit der bundesweiten Aktion. Dazu tragen unsere Klinik-Beschäftigten einen Aufkleber mit der Botschaft „Alarmstufe Rot! Kliniken in Not – Wir sind trotzdem für Sie da!“, während Sie sich weiter um die ihnen anvertrauten Patientinnen und Patienten kümmern.

In Berlin wird der Protesttag zudem genutzt, um mit zahlreichen bayerischen Bundestagsabgeordneten ins Gespräch zu kommen. „Wir protestieren und demonstrieren mit unserem Tun und unserer täglichen Verantwortung für die Menschen!“. Pressemitteilungen und Social Media Beiträge sowie der Aufruf zur Teilnahme an einer bundesweiten Unterschriftenaktion vervollständigen den Protesttag.

„Bundesweit gehen die Kliniken auf die Barrikaden. Wir müssen uns Gehör verschaffen bei den verantwortlichen Politikerinnen und Politikern in Berlin. Die bewährte Versorgung unserer Patientinnen und Patienten steht auf der Kippe, wenn wir nicht fair dafür bezahlt werden, um unsere Rechnungen begleichen und unsere Beschäftigten entlohnen zu können,“ so Vorstand Graf.

Bericht: Klinikum Neumarkt