Mittwochmittag (13. September) verlor eine 67-Jährige am Münchner Hauptbahnhof 1000 Euro als sie zu einem Zug in die Schweiz eilte. Glücklicherweise fiel das Geldbündel einem ehrlichen Finder vor die Füße.

Gegen 13 Uhr meldete sich ein 48-Jähriger aus Nürnberg bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof und gab ein Geldbündel aus fünf 200 Euro-Scheinen ab. Dieses war ihm unmittelbar zuvor am Gleis 26 vor die Füße gefallen, jedoch konnte er keinen Eigentümer erkennen, weshalb er es zur Polizei brachte. Durch die Beamten wurden unverzüglich die Kameraaufzeichnungen vom Fundort ausgewertet.

Es konnte festgestellt werden, dass die Geldscheine einer Frau aus der Bluse gefallen waren, als sie schnellen Schrittes über den Bahnsteig eilte. Überdies konnten die Beamten erkennen, dass die Frau anschließend am Gleis 31 in einen Zug Richtung Schweiz stieg.

Die Polizisten nahmen Kontakt mit dem Zugchef des ECE auf und gaben ihm eine Personenbeschreibung der Frau durch, sodass der Zugchef die Eigentümerin, eine 67-Jährige aus Brandenburg, im Zug feststellen konnte.

Mit ihr konnte vereinbart werden, dass sie das Geld bei ihrer Rückreise über den Münchner Hauptbahnhof bei der Bundespolizei abholt.

Bericht: Bundespolizei