Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen hatte am Donnerstag gleich mehrere Einsätze zu bearbeiten. Dabei ging es unter anderem um einen Drogenfund bei einer Zugkontrolle sowie um Graffiti an einem abgestellten Zug in Regensburg.
Kokain bei Zugkontrolle entdeckt
Gegen 14:30 Uhr kontrollierten Bundespolizisten in einem Zug aus Prag auf Höhe Cham einen 21-jährigen Australier. Auf Nachfrage gab der Mann zunächst an, keine verbotenen Gegenstände oder Substanzen mit sich zu führen. Bei der anschließenden Durchsuchung seines Rucksacks fanden die Beamten jedoch eine geringe Menge Kokain. Die Droge wurde sichergestellt.
Die weiteren Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz übernahm der Zoll Furth im Wald. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der 21-Jährige seine Reise fortsetzen.
Graffiti an abgestelltem Zug
Am Abend wurde die Bundespolizei erneut alarmiert. Gegen 20:00 Uhr meldete ein Lokführer eine Sachbeschädigung an einem abgestellten Zug in Regensburg.
Bei einem Kontrollgang entdeckte der Triebfahrzeugführer zwei Graffiti-Schmierereien mit schwarzer Farbe am Zug. Der entstandene Schaden wird auf rund 500 Euro geschätzt.
Bundespolizei sucht Zeugen
Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen unter der Telefonnummer 09972 9408-0 oder per E-Mail an bpoli.waldmuenchen@polizei.bund.de zu melden.