Bericht der Polizei Waidhaus

Durch intensive Kontrollen im Rahmen der Schleierfahndung konnten am Mittwoch, 21.03.2023, einige Drogenfahrten als auch der Besitz von Rauschgift von den Beamten der Grenzpolizeiinspektion (GPI) Waidhaus aufgedeckt werden.

Bereits am Mittwochmorgen gegen 08:00 Uhr kontrollierten die Schleierfahnder im Bereich der Bundesautobahn A6 in Fahrtrichtung Inland einen tschechischen Pkw. Beim tschechischen Fahrer konnten drogentypische Auffälligkeiten festgestellt werden, ein freiwillig durchgeführter Drogentest ergab ein positives Ergebnis. Der Fahrzeugführer musste nun die Beamten zur Blutentnahme begleiten, sein Fahrzeug wurde verkehrssicher abgestellt.

Außerdem erwartet ihn eine Anzeige wegen des Führens eines Kraftfahrzeuges im Straßenverkehr unter Drogeneinfluss. Der Beifahrer bot sich jedoch an, mit dem Pkw weiterzufahren. Es gab aber ein kleines Hindernis, auch dieser stand unter dem Einfluss berauschender Mittel und ihm wurde deshalb das Angebot verwehrt.

Der nächste Fall folgte einige Stunden später. Gegen 11.30 Uhr wurde ein slowakischer Kleintransporter im Bereich der Bundesautobahn A6 in Fahrtrichtung Inland einer Kontrolle unterzogen. Zwar stand der Fahrer nicht unter Drogeneinfluss, aber beim Beifahrer des mit vier Personen besetzten Fahrzeuges wurde in dessen Rucksack ein Reagenzglas mit zunächst unbekanntem Pulver aufgefunden.

Auf Nachfrage gab der slowakische Mann an, dass es sich um Gewürze handeln solle. Ein weitere Überprüfung der Polizeibeamten ergab jedoch, dass es sich bei dem Pulver um eine geringe Menge Heroin handelt. Somit wurde die Person wegen des Besitzes von Betäubungsmittel angezeigt.

Erneut wurde gegen  16:30 Uhr ein tschechischer Pkw im Bereich von Vohenstrauß kontrolliert. Beim Fahrer bestand der Verdacht des Betäubungsmittelkonsums, ein freiwillig durchgeführter Drogentest bestätigte dies.

Den tschechischen Fahrer erwartet nun eine Anzeige wegen Führen eines Kraftfahrzeugs unter Drogeneinfluss, auch wurde die Weiterfahrt mit dem Pkw untersagt.