Furth im Wald – Am Donnerstag (8. August) haben Bundespolizisten in Furth im Wald einen per Haftbefehl gesuchten Straftäter festgestellt und einem Australier mehrere Joints abgenommen.
Gegen 14:30 Uhr kontrollierten Bundespolizisten in einem Einreisezug aus Prag einen 55-jährigen Slowaken. Ein Abgleich der Personalien im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass der Mann wegen Gefährdung des Straßenverkehrs von der Staatsanwaltschaft Amberg per Haftbefehl gesucht wurde.
Die Beamten nahmen ihn zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen mit zum Bundespolizeirevier Furth im Wald. Da er seine Justizschulden in Höhe von insgesamt 2728,28 Euro nicht bezahlen konnte, lieferten ihn die Bundespolizisten anschließend in die Justizvollzugsanstalt Regensburg ein.
Außerdem kontrollierten Bundespolizisten einen 37-jährigen Australier im selben Einreisezug. Die Frage der Beamten nach Betäubungsmitteln verneinte der Mann. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks fanden die Beamten jedoch insgesamt 11 Joints.
Zur weiteren Bearbeitung nahmen ihn die Beamten ebenfalls mit auf die Dienststelle und beschlagnahmten die Betäubungsmittel. Die zuständige Kontrolleinheit des Zolls in Furth im Wald übernahm die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz.