Erster Bauabschnitt der Tiefbauarbeiten in der Holzheimer Hauptstraße

Holzheim (NM).  Die Tiefbauarbeiten in der Holzheimer Hauptstraße gehen zügig voran. Seit Mitte April errichtet die Stadt dort Stauraumkanäle, um die Hochwassersituation zu verbessern. Anschließend soll die sanierungsbedürftige Holzheimer Hauptstraße erneuert werden. Im ersten Bauabschnitt laufen die Arbeiten zwischen der Einmündung Beckenhofer Weg und der Einmündung Pestalozzistraße.

Bis Ende Dezember sollen die Arbeiten im ersten Bauabschnitt abgeschlossen sein, lediglich eine Gehwegseite könnte eventuell erst im nächsten Jahr fertiggestellt werden. 2021 wird auch der 2. Bauabschnitt im Bereich „Am Sand“ vom Holzheimer Friedhof bis zur Altdorfer Straße durchgeführt. Auch dort werden Stauraumkanäle eingebaut und die Straße erneuert. Für die beiden Bauabschnitte sind Gesamtkosten von insgesamt 1,9 Millionen Euro veranschlagt. Beide Bauabschnitte sind jeweils ca. 400m lang. Ausführendes Unternehmen beider Bauabschnitte ist die Firma Klebl.

Immer wieder ist es im Bereich der Holzheimer Hauptstraße zu Überstauungen gekommen, weil dort zu gering dimensionierte Haltungsdurchmesser vorhanden sind. Zudem ist das Rohrgefälle sehr gering. Um den Abfluss aus diesem Bereich zu verbessern, werden nun größere Durchmesser eingebaut. Dabei werden auf einer Länge von 120 Meter die bisherigen DN 300 durch neue Kanäle DN 900 ersetzt. Zusätzlich musste auf einer Teilstrecke der Regenwasserkanal einschließlich der Hausanschlüsse sowie die Hausanschlüsse für den Schmutzwasserkanal erneuert werden. Grund hierfür war der bauliche Zustand des Kanals und der Hausanschlüsse, welcher sich seit der Planungsphase nochmals verschlechtert hat.

Die Holzheimer Hauptstraße ist in den 50er Jahren zuletzt ausgebaut worden. Dabei wurde der damalige Stand der Technik verwendet. Der Fahrbahnaufbau entspricht daher keineswegs mehr den heutigen Verkehrsbedürfnissen. Die Straße wird nunmehr einen wesentlich stärkeren frostsicheren Oberbau erhalten, der aus 4 Zentimeter Asphaltdeckschicht, 14 Zentimeter Asphalttragschicht und 37 Zentimeter Frostschutzschicht bestehen wird. Der frühere Straßenaufbau betrug insgesamt lediglich 32 Zentimeter. Das Oberflächenwasser wird über einzeilige Granitrinnen und Straßenabläufe entwässert. Auch die Gehwege werden erneuert. Im Vorfeld der Baumaßnahme wurden die Versorgungsträger über die Baumaßnahme informiert und darauf hingewiesen, eventuell nötige Maßnahmen gleich mit durchzuführen.

Noch in dieser Woche werden die Arbeiten an der Wasserleitung abgeschlossen, welche komplett erneuert wurde. Bevor die  Gehwege neu gepflastert werden können, müssen die Kabelbauarbeiten für die neue Straßenbeleuchtung, Stromversorgung, abgeschlossen werden. Die Schule bekommt neue Glasfaser- und Telekommunikationsanschlüsse.

Die Asphaltierungsarbeiten des ersten Bauabschnittes sind für Mitte Dezember geplant. Im Frühjahr 2021 wird mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen.

 

Bericht und Bild: Stadt Neumarkt