Gigabitgesellschaft stößt auf große Zustimmung

Regensburg (RL). Bereits im September 2020 wurde im Landratsamt Regensburg der Startschuss zur Gründung einer Gigabitgesellschaft gegeben. Ziel dieser Gesellschaft ist die koordinierte, interkommunale Zusammenarbeit zum Ausbau eines Glasfasernetzes.

Bis Jahresende sollten die Gemeinden entscheiden, ob sie der neuen Infrastrukturgesellschaft beitreten wollen, um damit den Grundstein für den interkommunalen Glasfaserausbau zu legen. In vielen einzelnen Sitzungen wurden deshalb vor allem Synergieeffekte bei Prozessen, die bisher jede Gemeinde einzeln abgewickelt hat, erläutert. Mit Beitritt in die Gigabitgesellschaft eröffnen sich aber auch Möglichkeiten, Aufgaben von den Kommunen auf die Infrastrukturgesellschaft zu übertragen. Dies sind beispielsweise die Mitverlegungspflicht laut DigiNetzGesetz, die Bestandskartierung, Fördermittelberatung, Unterstützung bei Verpachtung von Infrastruktur oder Administration.

All diese Vorteile überzeugten am Ende bis jetzt schon die überwiegende Anzahl der Gemeinden im Landkreis. So erklärten die Kommunen Alteglofsheim, Altenthann, Aufhausen, Barbing, Bernhardswald, Brennberg, Brunn, Deuerling, Donaustauf, Duggendorf, Hemau, Holzheim a. Forst, Kallmünz, Köfering, Laaber, Lappersdorf, Mintraching, Mötzing, Neutraubling, Nittendorf, Obertraubling, Pettendorf, Pfatter, Pielenhofen, Regenstauf, Riekofen, Sinzing, Sünching, Tegernheim, Wiesent, Wolfsegg, Wörth a.d.Donau und Zeitlarn ihren Beitritt per Beschluss.

Damit wollen die künftigen Gesellschafter der LNI dem zunehmenden Handlungsdruck im Bereich des Glasfaserausbaus solidarisch begegnen, erreichen durch den Zusammenschluss eine wesentlich bessere Marktposition und bleiben nach Fertigstellung des Glasfasernetzes über die Laber-Naab Infrastruktur GmbH (LNI) dessen Eigentümer. Ein weiterer Meilenstein für den interkommunalen Glasfaserausbau im Landkreis Regensburg wurde damit erreicht.


Bericht des Landratsamtes Regensburg

Bild: Symbolbild