Polizei

Beamte der Polizeiinspektion Burglengenfeld ermitteln derzeit in einem Fall der gefährlichen Körperverletzung unter jungen Flüchtlingen. Die Tat soll sich am vergangenen Donnerstag (13. Juni) gegen 17.50 Uhr im Bereich zwischen dem Rathaus und der Pithiviersbrücke ereignet haben. Zu dieser Zeit fuhr eine Polizeistreife vom Marktplatz kommend in Richtung Teublitz und wurde im Bereich der Pithiviersbrücke von Passanten herangewunken.

Am Boden lag ein verletzter und im wieder bewusstlos werdender 18-jähriger Afghane. Nach ersten Angaben sei der junge Mann kurz zuvor von mehreren Männern zusammengeschlagen worden. Der verständigte Rettungsdienst brachte den Mann in ein Krankenhaus, das er am Freitag wieder verlassen konnte. In Tatortnähe wurde drei Tatverdächtige, es handelte sich um Syrer im Alter von jeweils 18 Jahren, angetroffen werden.

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Symbolbild

Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren sechs Personen an den Aggressionen gegenüber dem 18-Jährigen beteiligt. Er soll zunächst unter Vorhalt eines Messers vom Rathaus zur Pithiviersbrücke dirigiert und dort schließlich geschlagen worden sein. Vier Tatverdächtige leben gemeinsam mit dem 18-Jährigen in einer Unterkunft. Zwei Verdächtige sind namentlich derzeit noch unbekannt und sollen aus einer anderen Stadt kommen. Aufgrund der Tageszeit und den stark frequentierten Örtlichkeiten könnten Zeugen den Vorfall beobachtet haben.

Die Polizeiinspektion Burglengenfeld ist zur Fallklärung dringend auf Zeugenhinweise angewiesen. Ersthelfer und Zeugen des Vorfalls sollen sich bitte umgehend unter der Telefonnummer 09471/7015-0 oder persönlich mit der Polizeiinspektion Burglengenfeld in Verbindung setzen.